Neues vom Serviceportal

Das Serviceportal des Saalekreises wächst gegenwärtig weiter. Mit seinem Anschluss an das Landesservicekonto stehen die Services allen Nutzern auch zentral mit einem Zugang zur Verfügung. Es bündelt alle elektronisch verfügbaren Verwaltungsportale.

Darüber hinaus werden entwickelte Online-Dienste aus dem Portal entnommen und den Saalekreiskommunen zur Verfügung gestellt. Freigeschaltet haben die Stadt Leuna das Baumfällgenehmigungsverfahren und die Stadt Merseburg die Bürgerbeteiligung. Wie der Service funktioniert? Schauen Sie selbst:

Serviceportal der Stadt Leuna: https://serviceporta­l-leuna.de/de/baumfa­ellung-bzw-baumverae­nderung.html

​Beteiligungsportal der Stadt Merseburg: https://www.beteilig­ung-merseburg.de/de/­beteiligung.html

Neues aus dem Open Government Labor Merseburg

In unserer Kampagne "Online-Pioniere" kommen Vordenker*innen, Gestalter*innen, Unternehmer*innen, Kreativschaffende und Lokalpolitiker*innen, Gründer*innen und andere Menschen aus der Region in und um Merseburg zu Wort. In kurzen Video-Statements berichten unsere Online-Pioniere leicht verständlich von ihren Projekten.

Ihr Ziel: Die Hemmschwelle vor dem digitalen Wandel abbauen und Mitbürger*innen animieren, selbst ein Teil der Digitalisierung vor Ort zu werden.

Unsere online-Pioniere stellen sich vor:  Andrej Haufe, Kreistagsvorsitzender und Michael Weyhe, Breitbandkoordinator des Landkreises Saalekreis sind online-Pioniere.

  


Weitere Stimmen zur Digitalisierung in der Region können Sie sich unter www.regdigi-merseburg.de/de/online-pioniere.html anschauen.

 


Sie wollen auch ein Teil der Kampagne werden und als Online-Pionier*in ein Statement zu den Chancen der Digitalisierung abgeben? Dann kontaktieren Sie uns.

Kontakt

Kathrin Schaper-Thoma
Tel.: 03461 - 25 99 100
E-Mail: merseburg@regdigi.de

Nachlese zum Businessfrühstück am 26.09.2019 in der Hochschule Merseburg

Am 26.09.2019 fand an der Hochschule Merseburg der Weiterbildungstag 2019 in Zusammenarbeit mit dem bei Unternehmer*innen der Region beliebten 14. businessFrühstück des mitz (Merseburger Innovations- und Technologiezentrum GmbH) statt. Eine gute Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen, neue Ideen aufzugreifen sowie innovative Entwicklungen voranzutreiben. Die Veranstaltung besuchten ca. 60 Interessierte.

Als Keynote Speaker der besonderen Art sprach Herr Mike Fischer von der Fischer Academy Gera GmbH zum Thema „Erfolg hat, wer Regeln bricht – Wie Querdenken zu Spitzenleistung führt“. Weiterhin referierte Frau Mechthild Meinike (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Visualisierungen für immersive Medien und virtuelle Räume“ an der Hochschule Merseburg) zum Thema „Virtuelle Welten erschaffen und vielfältig nutzen“. Den Abschluss gestaltete Frau Claudia Berge von der Landesinitiative Fachkraft im Fokus Sachsen-Anhalt zu Fördermöglichkeiten sehr interessant.

Mit Tatendrang die Digitalisierung vorantreiben

Wie sieht die Zukunft der Pflege aus? Wie kann die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten gesichert werden? Welchem Wandel steht die Arbeitswelt bevor? Wie profitieren Kulturangebote von der Digitalisierung? Und wie funktioniert eine digitale Verwaltung?

Mit diesen Fragen beschäftigen sich vier Arbeitsgruppen, die gerade im Rahmen des "Open Government Labors Merseburg/Schkopau/Saalekreis" ihre Arbeit aufgenommen haben. Vier Themenkomplexe stehen dabei 2021 besonders im Fokus:

  • "Digitale Gesundheits- und Pflegeversorgung",
  • "Digitale Arbeit/Arbeitswelt im Wandel",
  • "Digitalisierung im Kultur- und Freizeitbereich" und
  • "Digitale Verwaltung".

Die Lebensqualität vor Ort zu erhöhen, ist das erklärte Ziel aller Arbeitsgruppen. Dass die Digitalisierung dabei ein treibender Motor ist, war Tenor der ersten virtuellen Treffen. In regelmäßigen Abständen finden ab sofort Kreativworkshops statt, in denen die Teilnehmer*innen konkrete Ideen diskutieren und Lösungsansätze formulieren. Von Unternehmer*innen, Bürger*innen, Wissenschaftler*innen bis hin zu Kulturschaffenden ist eine bunte Palette an engagierten Menschen vertreten.

Den Auftakt zur Projektgruppenarbeit bildeten die Gruppen „Digitale Gesundheits- und Pflegeversorgung“ sowie „Digitale Arbeit/Arbeitswelt im Wandel“.  Beide Gruppen haben dabei ihre Themen für dieses Jahr formuliert. In der Gesundheits- und Pflegeversorgung sollen auf der Basis der Digitalstrategie des Bundes in enger Anbindung an das Leuchtturmprojekt „Translationsregion für digitalisierte Gesundheitsversorgung (TDG)“ Lösungen für Nutzer*innen entwickelt werden, die konkret auf eine verbesserte Versorgung vor allem im ländlichen Raum abzielen. Bei der Gestaltung der zukünftigen Arbeitswelt geht es los mit virtuellen Informationsveranstaltungen zu fachgerechten digitalen Arbeitsplätzen und dem Homeoffice.

Im Kultur- und Freizeitbereich wollen die Beteiligten das Jubiläum „1.000 Jahre Merseburger Dom“ mit einer Fülle von attraktiven Angeboten zu einem besonderen Höhepunkt in der Region machen. Initiativen erhalten darüber hinaus Unterstützung bei der Entwicklung ehrenamtlich getragener Projekte. Im Bereich der „Digitalen Verwaltung“ steht ein Onlineforum für Kommunen auf dem Programm, in dem Erfahrungen bei der Gestaltung der digitalen Verwaltung ausgetauscht werden können.

Mit dem Roadshowbus Digitalisierung hautnah erleben

Roadshowbus 2019

Wer schon einmal digitale Prozesse und künstliche Intelligenz in Aktion erleben wollte, hat dazu am 03. September 2020 die Gelegenheit. Im Rahmen der Tournee.Digital macht der Roadshowbus Halt in Merseburg. Auf dem Bahnhofsvorplatz öffnet der Bus von 10:00 bis 12:00 Uhr seine Türen für alle Interessierten. Im Bus erwartet die Besucherinnen und Besucher eine Kugelschreiberfabrik im Miniaturformat. In der „Fabrik auf vier Rädern“ können sie ihr eigenes Produkt fertigen. Dabei stehen ihnen 15 verschiedene digitale Technologien zur Verfügung. So wird aus Theorie spannende Praxis!

Der Roadshowbus ist Teil der Tournee.Digital vom 31.08. bis 03.09.2020. Sie wird von den Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren Hannover und Magdeburg in Zusammenarbeit mit dem Partnernetzwerk Wirtschaft 4.0 / Sachsen-Anhalt und dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk in Sachsen-Anhalt veranstaltet.

Der Eintritt ist kostenlos! Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Tournee.Digital – Roadshowbus

03. September 2020, 10:00 - 12:00 Uhr
Bahnhofsvorplatz (Busterminal), Bahnhofsplatz 1, 06217 Merseburg

Merseburg und Saalekreis gestalten mit Regionalem Digitalisierungszentrum (RegDigi) die Zukunft

Wirtschaftsrat digital mit Sven Schulze, Mitglied des Europäischen Parlaments

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. veranstaltete im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe Wirtschaftrat digital einen Webtalk mit Sven Schulze, Mitglied des Europäischen Parlaments, der sich zusammen mit dem Wirtschaftsrat in Sachsen-Anhalt und regionalen Akteuren davon überzeugte, dass die Dom- und Hochschulstadt Merseburg und der Landkreis Saalekreis aktiv die digitale Transformation und den anstehenden Strukturwandel in der Region angehen.

Der Europaabgeordnete Sven Schulze stellte noch einmal heraus, dass die Digitalisierung der große Treiber von Innovationen in der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt ist: „Wir müssen insbesondere im Mittelstand und in den Kommunen die Digitalisierung weiter vorantreiben. Projekte wie das Regionalen Digitalisierungszentrums (RegDigi) Merseburg sind hierfür die inhaltliche Basis und Ansprechpartner für die Wirtschaft“.

Kathrin Schaper-Thoma, Geschäftsführerin Merseburger Innovations- und Technologiezentrum GmbH, stellte auf dem Treffen die Schwerpunkte des RegDigi Merseburg wie 3D-Druck, Smart Cities oder die Digitalisierung der Verwaltung vor. Sven Czekalla, Wirtschaftsförderer der Stadt Merseburg, hob die Bedeutung des Projektes als Impulsgeber für Merseburg als auch das Umland hervor und stellte erste Erfolgsprojekte vor. „Wie wollen wir in Zukunft leben, wohnen und arbeiten? Darauf gibt es immer häufiger digitale Antworten. Im öffentlichen Dialog suchen wir mit dem RegDigi Merseburg nach den besten Lösungen, damit wir mehr Lebensqualität und Arbeitsplätze für unsere Region und Merseburg schaffen“, betonten Kathrin Schaper-Thoma und Sven Czekalla. 

Der Landtagsabgeordnete Frank Bommersbach ergänzte: „Mit den Möglichkeiten der Digitalisierung können wir den Strukturwandel aktiv gestalten und die vorhandene Wirtschaftskraft des Saalekreises über die großen Industriestandorte und die Hochschule Merseburg hinaus in den Mittelstand ausbauen. Damit gelingt es uns, die für einen erfolgreichen Wandel dringend benötigten besser bezahlten Arbeitsplätze zu schaffen.“ Auch Torsten Schweiger, seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages, unterstützte dies und bot an, sich auf Bundesebene weiterhin dafür einzusetzen.

Der Landesgeschäftsführerin des Wirtschaftsrats Sachsen-Anhalt, Barbara Splitthoff, die die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnete, hob hervor: „Eine Region nutzt in nachahmenswerter Weise vorhandene Strukturen, um erfolgreich die große Herausforderung des digitalen Wandels zu meistern.“

Zum Ende der Veranstaltung zog der Vorsitzende der Landesfachkommission „Internet und Digitale Wirtschaft“ des Wirtschaftsrates Sachsen-Anhalt folgendes Fazit: „Regionale Digitalisierungszentren sind einer der Erfolgsfaktoren, um flächendeckend die Digitalisierung im Land nachhaltig voranzutreiben, aktiv zu gestalten und um Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung im regionalen Raum erfolgreich und dauerhaft zusammenzubringen.“

 

Quelle: PM 5. April 2021 | Wirtschaftsrat der CDU Sachsen-Anhalt

Merseburg und der Saalekreis sind dabei – open Government Labor entsteht

Zusammen mit regionalen Partnern aus Verwaltung, Forschung und Gesellschaft wird Merseburg in den kommenden zwei Jahren zum Reallabor Open Government. Es ist damit eines von nur 13 bundesweiten Projekten, die das Bundesinnenministerium fördert.

Das Reallabor zielt darauf ab, Bürgerinnen und Bürger stärker in Entscheidungen vor Ort einzubeziehen sowie eine offenere Diskussions-, Beteiligungs- und Streitkultur auf lokaler Ebene zu etablieren. Menschen sollen ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten. Dafür suchen die Partner zusammen mit der Bevölkerung neue Beteiligungswege, um den Herausforderungen vor Ort zu begegnen.

Als zentrales Projekt entsteht ein Zukunftslabor, das analoge und digitale Angebote vernetzt und zentral zur Verfügung stellt. Eine offene Manufaktur, die allen die Möglichkeit gibt, sich zu informieren und aktiv mitzugestalten, wird Teil des Labors.

Merseburg soll smarter werden

Wie lassen sich verbraucherrelevante Informationsangebote über und aus Merseburg verbessern? Darum ging es in der ersten Expertenwerkstatt des RegDigi in diesem Jahr. Favorisierte Idee der beteiligten Fachleute aus Wirtschaft und Verwaltung ist eine Merseburg-App nach dem funktionierenden Vorbild anderer Städte. Bis Mitte März werden jetzt konkrete Ideen für das Vorhaben gesammelt und am Konzept gefeilt.

Das RegDigi (merseburg@regdigi.de) freut sich über Vorschläge und Ideen.

Merseburger Beteiligungsportal geht online

 ©Stadt Merseburg

Inzwischen ist es online – das neue Beteiligungsportal Merseburgs. Damit möchte die Stadt die Bürger*innen mehr in politische Entscheidungen einbeziehen und ein größeres Mitbestimmungsrecht einräumen. Erfolgreich erprobt wurde die online Beteiligung bereits am Beispiel von 25 Straßenumbenennungen. Die Mitwirkungsmöglichkeit der Einwohner*innen wird nun erweitert. Gleich zwei Projekte stehen aktuell zur Abstimmung. Merseburgs Bürger*innen können zum einen über eine bessere Bahndirektanbindung zwischen der Domstadt und dem benachbarten Leipzig entscheiden. Zum anderen können sie beim besseren Lärmschutz vor Güterverkehr auf der Schiene mitreden. Wollen Sie sich beteiligen?

Hier geht es zum Portal: Merseburger Beteiligungsportal

MERISEK2038 – Gemeinsame Wege in die Zukunft von Merseburg

Gestalten Sie diese mit!

MERISEK2038

Die Stadt Merseburg ruft alle Einwohnerinnen und Einwohner auf, sich an der zukünftigen Entwicklung unserer Dom- und Hochschulstadt Merseburg zu beteiligen. Ihre Ideen, Vorstellungen und Wünsche sind gefragt, um diese in die zukünftigen Planungen für ein zukunftsorientiertes Merseburg einzubringen.

Worum geht es?

Wie geht es weiter mit der Stadtentwicklung? Wie stellen Sie sich Ihren Wohn-, Arbeits- und Studienort in der Zukunft vor?  Was wünschen Sie sich für Merseburg? Was fehlt Ihnen in Merseburg, um sich hier wohlzufühlen? Welche Vorstellungen haben Sie von einer Stadt, in der Sie gern leben und wohnen möchten. Themen wie Wohnverhältnisse, Versorger, Straßen, Gastronomie, Mobilität u.a. sollen dabei eine Rolle spielen. Welche Maßnahmen sollen gegen den Klimawandel und zur Bewältigung des Strukturwandels umgesetzt werden? Diese und viele weitere Fragen stellt sich die Stadt Merseburg im Rahmen der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK).

Was ist geplant?

Die gemeinsam entwickelten Vorstellungen und Ziele zu einer nachhaltigen Entwicklung unserer Stadt sollen Eingang in das sogenannte ISEK finden. Das ISEK ist eine gesamtstädtische Entwicklungsstrategie, sozusagen der „rote Faden“ der Stadtentwicklung bis weit in das nächste Jahrzehnt. Das ISEK möchte die richtigen Entwicklungsansätze und notwendige Maßnahmen bis zum Jahr 2038 vorhalten. Das bisherige Konzept setzte sich thematisch mit dem städtebaulichen Umgang, mit dem Älterwerden unserer Stadtgesellschaft und vor allem mit der Schrumpfung der Merseburger Stadtbevölkerung auseinander. Zukünftig stehen die Aus- und Wechselwirkungen, die sich aus dem Strukturwandel und dem Klimawandel ergeben, im Vordergrund. Der ISEK-Prozess verfolgt das Ziel, die Voraussetzungen im Umgang mit diesen Aus- und Wechselwirkungen, in Form von Zielvorstellungen, Visionen und Maßnahmenpaketen für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung der Stadt Merseburg zu erarbeiten und sukzessive umzusetzen.

Wie und ab wann erfolgt die Bürgerbeteiligung?

Ab September 2021 werden ISEK-Arbeitsgruppen mit einer Größe von bis zu 20 Personen in den einzelnen Stadt- und Ortsteilen gebildet. Aus dem Einwohnerverzeichnis zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger werden angeschrieben mit der Bitte, sich am ISEK-Prozess zu beteiligen und in den zu bildenden  Arbeitsgruppen mitzuwirken. Darüber hinaus kann jede(r) Interessierte dabei sein. Geplant sind Präsenzveranstaltungen, pandemiebedingt können es allerdings auch digitale Veranstaltungen sein.

Die Stadt würde sich über eine rege Beteiligung Ihrerseits in diesen Arbeitsgruppen freuen. Mit Ihnen gemeinsam will die Stadt Merseburg die richtigen Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit finden. Bitte unterstützen Sie uns! Wir laden  Sie recht herzlich ein, dabei zu sein!


Quelle: Stadt Merseburg - 02.08.2021