Soziale Innovation sucht Gründer (m/w/d)

Nur noch wenige Tage bis zum Pilot Kick-Off Workshop im EU-Projekt DelFin!

NEU Start Pilot DelFin ©Investitionsbank Sachsen-Anhalt


Du hast eine sozialinnovative Idee für den ländlichen Raum? Du möchtest daraus ein markfähiges Geschäftsmodell entwickeln und in Sachsen-Anhalt verwirklichen? Dann überzeuge uns am 9. Juli 2020 bei unserem Kick-Off Workshop und sichere dir den letzten Platz in unserem 9-monatigen Pilotprogramm
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Vorgestellt werden können sozialinnovative Ideen, die einen nachhaltigen Lösungsansatz für den ländlichen Raum Sachsen-Anhalts liefern und aus denen ein marktfähiges Geschäftsmodell entwickelt werden kann. Die Bezeichnung ländlich bezieht sich hierbei auf Sachsen-Anhalt, ohne die Städte Halle (Saale) und Magdeburg. Wir unterstützen und begleiten dich mit unserem 9-monatigen Pilotprogramm, von der Weiterentwicklung deiner Idee bis hin zur Gründung deines sozialen Unternehmens.

VORAUSSETZUNGEN

  • Sozialinnovative Idee, die einen Lösungsansatz für den ländlichen Raum bietet
  • Betriebswirtschaftliches Verständnis oder den Willen, sich mit betriebswirtschaftlichen
  • Instrumenten und Prozessen auseinanderzusetzen
  • Ehrgeiz und Durchhaltevermögen, um am 9-monatigen Pilotprogramm teilzunehmen
  • Bereitschaft, auf eine Gründung in Sachsen-Anhalt hinzuarbeiten

UNSER ANGEBOT

  • Thematische Trainings zur Qualifizierung für deine Gründung
  • Coaching/-Consulting für die Start- und Implementierungsphase
  • Persönliche/-s Mentoring/Beratung nach individuellem Bedarf
  • Unterstützung bei der Suche potenzieller Finanzierungspartner
  • Vermittlung von Netzwerk- und Unternehmenskontakten
  • Zertifikat nach erfolgreicher Teilnahme am Pilotprogramm

UNSERE ANFORDERUNGEN

  • Teilnahme an allen 3 Workshops (Kick Off, Midterm und Final Workshop)
  • Durchführung des Programms gemäß den individuellen Zielvereinbarungen
  • Regelmäßiges Feedbackgespräch zur Feststellung des Fortschritts

 

Wir sind flexibel, was die gegenwärtige Situation angeht und werden das Programm, je nach aktueller Lage, digital und/oder regional vor Ort anbieten. Haben wir dein Interesse geweckt? Dann wende dich bis zum 7. Juli 2020 mit deiner Idee an:

Heike Gebhardt
Telefon: 03461 25 99 120
Digital:  heike.gebhardt@mitz-merseburg.de

 

Dieser Ideenwettbewerb sowie das 9-monatige Pilotprogramm sind Initiativen des mitz Merseburg und der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, gefördert von der Europäischen Union im Programm Interreg Central Europe und vom Land Sachsen-Anhalt im Programm REGIO.

Schkopau wird digitaler

Logo2 der Gemeinde Schkopau

Die Gemeinde Schkopau möchte sich im Projekt „Open Government Labor“ des Regionalen Digitalisierungszentrums Merseburg [Saalekreis] engagieren. Es ist eins von drei Laboren in den neuen Bundesländern. Bürger*innen haben dabei die Möglichkeit, sich aktiv in die Digitalisierung ihrer Kommune einzubringen.

"Für Schkopau sehe ich viele Chancen", sagt Bürgermeister Torsten Ringling, "einerseits wollen wir den Service der Verwaltung Schritt für Schritt auch online anbieten und technische Möglichkeiten – von der Terminvereinbarung bis hin zu behördlichen Genehmigungen – zukünftig nutzen. Zum anderen ist das Projekt ein guter Rahmen, um im Bürger*innendialog herauszufinden, was der Bevölkerung bei der Digitalisierung vor Ort wirklich wichtig ist."

Schkopau startet digital durch

In Schkopau ist der Startschuss für die digitale Zukunft gefallen. Im Rahmen des Projekts „Open Government Labor“ hat sich die Flächengemeinde das Ziel gesetzt, digital zu werden. Erste Impulse kamen aus der Verwaltung. In einem Workshop am 27.08.2020 entwickelten Mitarbeiter*innen aus der Gemeindeverwaltung erste Ideen für ein digitales Schkopau. Angeregt wurden zum Beispiel die Einrichtung einer Online-Terminvergabe für Bürgerservice, Standesamt und Co., eine Online-Anfrage von Kita-Plätzen oder das Integrieren digitaler Zahlungsmöglichkeiten.

Das Projekt fußt auf zwei Säulen. Nicht nur die Verwaltung wird digitaler, sondern auch die Gemeinden sollen von der Digitalisierung profitieren.

Weitere Workshops mit Bürgermeister und Ortschaftsräten sind deshalb für Ende Oktober geplant. Die Bürger*innen können sich ebenfalls mit Ideen beteiligen.

Schkopau geht digitale Wege

„Open Government Labor“ stellt Weichen für die Zukunft

Schkopau setzt auf digitale Lösungen, um die Lebensqualität in der Flächengemeinde für die Bürger*innen zu erhöhen. Dazu stellte Bürgermeister Torsten Ringling jetzt einen 5-Punkte-Plan vor, der der Gemeinde als Wegweiser in die Digitalisierung dienen soll. Geplant ist, dass alle fünf Schwerpunkte der Agenda:

  1. Ausbau der digitalen Infrastruktur in der Flächengemeinde
  2. Umgestaltung unserer Internetpräsenz zu einer serviceorientierten Plattform
  3. Digitalisierung der Gemeindeverwaltung
  4. Erweiterung der digitalen Ratsarbeit
  5. Digitalisierung unserer Freizeit- und Naherholungsangebote

schrittweise 2021/2022 umgesetzt werden.

Die aktuelle Pandemie hat uns allen nachdrücklich gezeigt, welche Chancen uns die Digitalisierung bietet. Sie hilft uns, den Alltag in unserer Gemeinde zu organisieren und ihn lebenswerter zu machen. Diese Erfahrung ist Motivation, die Flächengemeinde auf stärkere digitale Beine zu stellen und bildet deshalb die Grundlage unseres Programms ‚Schkopau digital‘“, sagt Torsten Ringling.

Der Entwicklung des 5-Punkte-Planes gingen im vergangen Herbst mehrere Workshops mit Verwaltungsmitarbeitern und Gemeinde- wie Ortschaftsrät*innen voraus, in denen umsetzbare Ideen für ein digitales Schkopau entwickelt und diskutiert wurden. Sie fanden nun ihren Weg in die Agenda für ein digitales Schkopau. Das Projekt wird bei der Umsetzung vom „Open Government Labor Merseburg/Schkopau/Saalekreis“ begleitet, das vom Merseburger Innovations- und Technologiezentrum (MITZ) getragen wird.

Hintergrund

Gefördert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, bieten „Open Government Labore“ Städten und Gemeinden professionelle Unterstützung bei der Entwicklung von Bürgerbeteiligungsformaten. Merseburg und Schkopau bündeln ihre Kräfte in einem solchen „Open Government Labor“ und setzen damit vor allem auf aktive Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung ihrer digitalen Strategie. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft sollen Digitalisierungsprozesse transparenter gestaltet und entwickelt werden. Das „Open Government Labor Merseburg/Schkopau/Saalekreis“ ist an das Regionale Digitalisierungszentrum in Merseburg angebunden. Beide Projekte steuert das Merseburger Innovations- und Technologiezentrum (MITZ).

Rückblick Barcamp „Identität schaffen – Digital in die Zukunft“

Am 29. September 2020 lud das Merseburger Innovations- und Technologiezentrum (mitz) zu einem Barcamp in die Merseburger Stadtbibliothek „Walter Bauer“ ein. Unter dem Motto „Identität schaffen – Digital in die Zukunft“ diskutierten knapp 40 Teilnehmer*innen, einen Nachmittag lang wie die Digitalisierung Merseburg und den Saalekreis lebenswerter machen kann. Die Veranstaltung bildete zudem den Abschluss des Projektes „Regionales Digitalisierungszentrum“ und gleichzeitig den Auftakt für das Folgeprojekt „Open Government Labor“.

Vier Themenschwerpunkte standen diesmal dabei im Fokus: Gesundheitsversorgung, Verwaltungsservices, Freizeit- und Kultur sowie die Arbeitswelt.

Expert*innen aus den vier Bereichen stellten in den Gesprächsrunden Beispiele digitaler Lösungen ihrer Tätigkeitsfelder vor und standen in den Diskussionen Frage und Antwort. Welche digitalen Innovationen sind für die Gesundheits- und Pflegeversorgung der Bevölkerung nützlich? Wie können Bürger*innen von digitalen Verwaltungsservices profitieren? Wie sehen digitale Angebote im Kultur- und Freizeitbereich der Zukunft aus? Welche Chance birgt die Digitalisierung für die Arbeitswelt?

Moderator*innen der Firma LOTS* leiteten die durchweg lebhaften Debatten. Dabei entwickelten die Gesprächspartner*innen konkrete Ideen, die sich oft an praktischen Alltagsfragen orientieren. Von praktischen Beispielen wie Online-Sprechstunden in Arztpraxen, virtuelle Stadtführungen, Online-Anträge für einen Kitaplatz oder mobiles Arbeiten im Homeoffice – all das ist nur eine kleine Auswahl der konkreten Vorschläge aus den Gesprächsrunden. Mit Blick auf die gesetzlich vorgegebene Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes, fließen die Ideen jetzt in die Entwicklung einer Digitalen Agenda für Merseburg und das Umland ein.

Nach mehr als vier Stunden anregendem Austausch, endete das diesjährige Barcamp mit einem positiven Fazit. Auch wenn noch viel zu tun ist, hat die Veranstaltung einmal mehr gezeigt: Mit guten Ideen und Engagement geht die Digitalisierung auch vor Ort voran.

Rückblick "barcamp - digital und vernetzt in Europa"

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Identität schaffen – Digital und vernetzt in Europa. Unter diesem Motto fand am 20. November 2019 das barcamp im Merseburger Innovations- und Technologiezentrum statt. Fast 50 Gäste diskutierten einen Nachmittag lang, was Digitalisierung dazu beitragen kann, Merseburg und den Saalekreis lebenswerter und zukunftsfähig zu machen.

Am barcamp nahmen auch Schüler vom Domgynasium Merseburg teil. Sie führten mit ihren Ideen durch zwei eigene Workshops.

Auch in den sechs weiteren Sessions war praktisches Alltagserleben fast immer der Ausgangspunkt der Diskussion. Und das in großer Vielfalt: Wie kann Telemedizin den absehbaren Ärztemangel im ländlichen Raum lindern? Was kann die Digitalisierung für die Mobilität in der Region leisten? Welche Chancen bietet das Digitale für besseren Unterricht in der Schule? Diese und andere Fragestellungen orientierten sich oft an Schwerpunktthemen des RegDigi und förderten eine Fülle von Anregungen und Ideen für die Projektarbeit zutage.

Fazit nach vier Stunden lebhafter Debatte: Mit solchen Formaten geht es auch 2020 weiter.

Robin Data – Experten für Datenschutz

Seit Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Mai 2018, stehen viele Unternehmen vor der großen Herausforderung, die Datenschutzrichtlinien gesetzeskonform umzusetzen. Glaubt man der Statistik, hapert es da noch bei vielen Firmen. So verzeichnete das Jahr 2019 einen deutlichen Anstieg von verhängten Bußgeldern.

Erst jüngst wurde eine große Krankenkasse mit einem Bußgeld in Millionenhöhe abgemahnt. Sie hatte in den Jahren 2015-2019 Gewinnspiele veranstaltet und dabei personenbezogene Daten der Teilnehmer und deren Krankenkassenzugehörigkeit gesammelt. Ursprünglich hatte die Krankenkasse erklärt, nur die Daten der Teilnehmer für Werbezwecke zu nutzen, wenn diese vorher zugestimmt hatte. In diesem Fall hatte das die Krankenkasse nicht beachtet. Fehler im Datenschutz bergen also das Risiko einer hohen Geldstrafe.

Doch wer Hilfe sucht, bekommt sie auch: Das Merseburger Start-up Robin Data hat sich voll und ganz dem Thema Datenschutz verschrieben und bietet Unternehmen einen Rundum-Service zum Thema an. Ihre deutschlandweit einzigartige Datenschutz-Software erleichtert den Firmen den Weg zum personenbezogenen Datenschutz erheblich. Von der ersten Bestandsaufnahme bis hin zu regelmäßigen Kontrollen offeriert Robin Data professionelle Begleitung auf diesem Gebiet. Mithilfe eines großen Partner-Netzwerkes, agiert Robin Data bundesweit. Und das mit Erfolg. Die Firma gehört zu den Top 100 der am schnellsten wachsenden Start-ups in Deutschland. Datenschutz der Zukunft: Made in Merseburg!

Auf der Seite des Unternehmens können sich Interessierte kostenlos beraten lassen und die Robin-Data-Software testen.

Weitere Informationen gibt es auf: www.robin-data.io/

 

Region wird Pilot in neuem Bundesprojekt

Mit Regionalen Open Government Laboren will das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat den Dialog von Verwaltungen und Politik mit Bürgerschaft sowie gesellschaftlichen Interessengruppen fördern. Zu den ausgewählten 13 aus insgesamt 36 Bewerbungen gehört auch die des Regionalen Digitalisierungszentrums Merseburg [Saalekreis]. Eingereicht wurde die Projektidee gemeinsam mit der Stadt Merseburg, dem Landkreis Saalekreis und der Hochschule Merseburg.

Entstehen soll, so die Geschäftsführerin des Merseburger Innovations- und Technologiezentrum GmbH (mitz) Kathrin Schaper-Thoma, eine Zukunftswerkstatt mit Schaufenster. Hier sollen analoge mit digitalen kommunalen Serviceangeboten vernetzt werden, neu entstehen oder bedarfsgerecht weiterentwickelt werden. Parallel wird ein Netz aller Kommunen im Saalekreis aufgebaut, um voneinander in der praktischen Umsetzung zu profitieren. In Kürze startet dazu ein Ideenwettbewerb, an dem sich alle Interessierten beteiligen können. 

Region ist digital in Bewegung - Beirat des RegDigi traf sich zum 13. Mal

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Wie steht es um die Digitalisierung im Süden Sachsen-Anhalts? Dieser Frage widmete sich das 13. Treffen des Beirates des Regionalen Digitalisierungszentrums Sachsen-Anhalt Süd.

Erstmals konnten sich Mitglieder und Gäste auch online in die Debatte einschalten. Fazit der lebhaften Diskussion in Merseburg: Die Pandemie hat Digitalisierungsvorhaben eher einen Schub versetzt, als sie behindert. Vieler Orts wären Homeoffice-Lösungen beispielsweise ohne digitale Anbindung gar nicht denkbar gewesen. Initiatorin Kathrin Schaper-Thoma freute sich vor allem über die inhaltliche Breite der aktuellen Digitalisierungsprojekte: „Ob Lösungen für Gesundheitsversorgung oder Bürgerbeteiligung, neue Onlineangebote in Verwaltung und Wirtschaft oder Talentförderung und technische Infrastruktur, überall ist die Region digital in Bewegung. Das werden wir als Regionales Digitalisierungszentrum weiter unterstützen.“

 

Regionale Open Government Labore: Gemeinsam für eine bessere Region

Mit dem ersten (digitalen) Arbeitsworkshop im Projekt "Regionale Open Government Labore" fällt der Startschuss für die gemeinsame Arbeit der insgesamt dreizehn Labore. Deren Ziel ist es, regionale Entwicklungen durch ein besseres Miteinander von Zivilgesellschaft und Kommunalverwaltung positiv zu beeinflussen.

Auch die Region Merseburg / Gemeinde Schkopau / Saalekreis ist mit einem Zukunftslabor vertreten http://open-government-kommunen.de/?page_id=2958

Weitere Informationen zu den Regionalen Open Government Lboren findet Ihr hier: http://open-government-kommunen.de/?page_id=2804