Merseburger Digitaltage 2022 – Digitalisierung für alle

Presseinformation

Zwei Tage, über 200 Teilnehmer und gut 30 Fachvorträge: Die Merseburger Digitaltage 2022 führen hochrangige Politiker, Wissenschaftler und Unternehmen zusammen, um digitale Technologien in verschiedenen Kontexten zu erleben und über digitale Teilhabe verschiedener Zielgruppen zu diskutieren. Das laufende Jahr steht dabei sowohl auf Bundes-, Landes- aber auch kommunaler Ebene ganz im Zeichen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG).

Die Herausforderungen bei der Umsetzung des OZG auf den verschiedenen Fachebenen sind hoch – nicht zuletzt deshalb sind übertragbare, nachnutzbare Lösungen gefragt. Genau dies wird mit dem „EfA“-Prinzip (Einer für alle) bezweckt – nach einer Pilotierung in einem Bundesland, kann die Leistung nach rechtlicher Anpassung und Erprobung in weiteren Bundesländern eingeführt werden. Dieses Prinzip soll künftig verstärkt auch auf kommunaler Ebene angewandt werden. Auch hier ist das Interesse an solchen „Mini-EfA“-Lösungen in den Kommunen des Landes, angesichts begrenzter Ressourcen, besonders groß. Umso wichtiger ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Ländern und Kommunen. In Sachsen-Anhalt hat man dies frühzeitig erkannt. Mehr noch: das Land möchte mit einer proaktiven Strategie dazu beitragen, dass Städte, Kreise und Gemeinden in die Lage versetzt werden, die (neuen) Aufgaben auch bewältigen zu können.

Nach Ansicht von Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, zeigten die aktuellen Rahmenbedingungen sehr deutlich, wie wichtig es sei, bis vor kurzem noch unvorhersehbare Entwicklungen strategisch mitzudenken. „Die Bündelung unterschiedlicher Digitalisierungsfelder im neuen Ministerium für Infrastruktur und Digitales bietet uns die Chance, eine modern aufgestellte und digital agierende Verwaltung zu formen“, erklärte die Ministerin.

Neben dem beschleunigten Ausbau der Infrastruktur lege das MID seine Schwerpunkte vor allem auch auf die Modernisierung der Verwaltung. Es gelte: „Verwaltung neu zu denken“, betonte Hüskens, da hier mit zunehmender Vernetzung aller Lebens- und Arbeitsbereiche durch Informations- und Kommunikationstechnologie die Organisation des Arbeitens eine zentrale Bedeutung erhalte.

Dazu müssten die vielfältigen technologischen Potenziale noch effektiver genutzt werden, ergänzte Staatssekretär Bernd Schlömer. „Digitalisierung ist Motor und zugleich zentraler Schlüsselfaktor, wenn es darum geht, den Menschen im Land sowie den hier ansässigen Unternehmen zuverlässige Serviceangebote zu gewährleisten“, betonte Sachsen-Anhalts CIO. Zentraler Hebel für die erforderlichen Prozesse sei das Online-Zugangsgesetz. „Hier können wir mit klugen Investitionen aus dem Corona-Sondervermögen deutliche Effekte erzielen“, unterstrich Schlömer.

Der Landtagsabgeordnete Sven Czekalla unterstrich dies und fuhr fort: „Die Digitalisierung der kommunalen Verwaltungen ist eine große Chance und muss zügig flächendeckend angegangen werden. Nur so werden vor allem die kleinen Kommunen Herausforderungen wie den Fachkräftemangel meistern können.“

Dass auch die Wissenschaft einen wichtigen Beitrag zum Gelingen dieses Prozesses leistet, zeigte der Beitrag von Prof. Dr. Markus Krabbes, Rektor der Hochschule Merseburg. „Digitalisierung führt nicht nur zu einem Wandel der Arbeitswelt sowie zur Veränderung aller

Formen, in der wir in unserer Gesellschaft durch Informationen miteinander in Beziehung stehen. Gleichermaßen formt sie eigene neue Wissensdisziplinen, und sie hat Einfluss auf die wissenschaftlichen Arbeitsmethoden aller Bereiche von Lehre und Forschung. Durch unseren Forschungsschwerpunkt „Digitaler Wandel“ bündeln wir strategisch unsere gesamte Forschungstätigkeit rund um digitale Technologien. Damit wollen wir die Sichtbarkeit dieser Aktivitäten erhöhen und zielen zugleich auf die Entwicklung der Region im täglichen Leben sowie in der Wirtschaft ab.

Für unsere Strategie ist es ein unschätzbarer Gewinn, dass die Merseburger Digitaltage auf dem Campus der Hochschule Merseburg stattfinden. Diese Veranstaltung bündelt digitale Themenschwerpunkte, um das Zukunftsthema Digitalisierung in seiner Bandbreite voranzubringen. Die große Resonanz der Veranstaltung beweist eindrucksvoll, dass die gemeinsame Arbeit an zukunftsfesten ‘digitalen‘ Wegen für die Region allen Beteiligten ein Herzensanliegen ist und mit dem Know-how aller Beteiligten gelingen wird“, so Prof. Krabbes.

Der Oberbürgermeister der gastgebenden Stadt Merseburg, Sebastian Müller-Bahr, betonte in seinem Grußwort den hohen Stellenwert der Digitalisierung im Lebensumfeld der Menschen und führte aus: „Die Digitalisierung unseres Lebens- und Arbeitsumfeldes ist nicht irgendein Zukunftsprojekt, welches es nun in Schritten zu planen und zu fördern gilt. Es ist bereits heute Bestandteil der Gesellschaft, des täglichen Lebens und Herausforderung der Wirtschaft. Unser Ziel muss es daher sein, Schranken abzubauen und damit das Thema Barrierefreiheit völlig neu, nämlich auch auf den digitalen Sektor, zu definieren.“

„Die Merseburger Digitaltage sind für uns ein Spiegelbild der fachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Digitalisierung in der Region. Mit dieser Vernetzungsveranstaltung und unserer Arbeit nehmen wir eine Vorreiterrolle im Land Sachsen-Anhalt ein“, fasst Kathrin Schaper-Thoma, Geschäftsführerin des MITZ und Mitorganisatorin der Merseburger Digitaltage, die Bedeutung der Veranstaltung zusammen.

Sirko Scheffler, Geschäftsführer der Merseburger IT-Firma brain-SCC GmbH und Mitorganisator ergänzt: „Die vielen positiven Rückmeldungen, die uns von Teilnehmenden erreicht haben, zeigen deutlich, dass wir einen wichtigen Beitrag zur digitalen Teilhabe leisten. Wir als brain-SCC GmbH selbst, sind ein aktiver Teil dieses Prozesses und freuen uns, mit unseren hauseigenen Lösungen, z.B. mit der Integration eines innovativen Vorgangsraums in ein klassisches Serviceportal, einen bundesweit wirksamen Beitrag zur Umsetzung des OZG leisten zu können“. Mit der Technologie von brain-SCC wird nach dem „EfA“-Prinzip, derzeit unter Führung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, bundesweit die OZG-Leistung „Digitale Baugenehmigung“ ausgerollt.

Ein wichtiges Ergebnis der Veranstaltung wird die Veröffentlichung der „Merseburger Erklärung 2022: „Mehr Schubkraft für die Digitalisierung“ sein. Die versammelten Experten sollten ihre Konzepte und Lösungen vorstellen und umsetzen, damit eine Wirkung entsteht. Mit den Merseburger Digitaltagen 2022 werden Forderungen verbunden, die die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und dem Land Sachsen-Anhalt verbessern sollen. Ein nachhaltiges Vorgehen ist künftig bei allen Modernisierungsaktivitäten im öffentlichen Sektor von entscheidender Bedeutung. Dazu müssen Bund und Land die Städte, Kreise und Gemeinden in die Lage versetzen, die (neuen) Aufgaben auch bewältigen zu können. Dringend notwendig sind ein Kompetenzaufbau und eine auskömmliche Finanzausstattung der Kommunen. Das Land Sachsen-Anhalt sieht sich – das wurde im Rahmen der Veranstaltung deutlich – hier in der Verantwortung gegenüber den Kommunen und wird diese künftig weiter unterstützen.

Digitalisierung ist dabei ein Querschnittsthema beim Zusammenspiel zwischen Kommunen und Land und stellt eine gemeinsame Klammer dar. Wie erfolgreich eine gute Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen im Bereich der Digitalisierung sein kann, zeigt in Sachsen-Anhalt exemplarisch das Beispiel des Förderprogramms des Landes „Demografie – Wandel gestalten“. Mit diesem Programm können Digitalisierungsprojekte auf kommunaler Ebene bezuschusst werden. Beispielsweise hat die Gemeinde Petersberg auf diese Weise einen Großteil Ihrer Verwaltungsleistungen in einem Serviceportal gebündelt, um die Potenziale der Digitalisierung effizient nutzen und im interkommunalen Dialog Lösungen vorantreiben zu können, die auch von anderen Gemeinden einfach und mit geringem Aufwand nachgenutzt werden.

Gruppenfoto mit Vertretern Wirtschaft Wissenschaft und Verwaltung  der Veranstaltung
Gruppen
Rudolf Philipeit, bürgerservice.org  Sirko Scheffler, brain-Scc  Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Digitales und Infrastruktur Land Sachsen-Anhalt

Merseburger Beteiligungsportal geht online

Inzwischen ist es online – das neue Beteiligungsportal Merseburgs. Damit möchte die Stadt die Bürger*innen mehr in politische Entscheidungen einbeziehen und ein größeres Mitbestimmungsrecht einräumen. Erfolgreich erprobt wurde die online Beteiligung bereits am Beispiel von 25 Straßenumbenennungen. Die Mitwirkungsmöglichkeit der Einwohner*innen wird nun erweitert. Gleich zwei Projekte stehen aktuell zur Abstimmung. Merseburgs Bürger*innen können zum einen über eine bessere Bahndirektanbindung zwischen der Domstadt und dem benachbarten Leipzig entscheiden. Zum anderen können sie beim besseren Lärmschutz vor Güterverkehr auf der Schiene mitreden. Wollen Sie sich beteiligen?

Hier geht es zum Portal: Merseburger Beteiligungsportal

 ©Stadt Merseburg

MERISEK2038 – Gemeinsame Wege in die Zukunft von Merseburg

Gestalten Sie diese mit!

Die Stadt Merseburg ruft alle Einwohnerinnen und Einwohner auf, sich an der zukünftigen Entwicklung unserer Dom- und Hochschulstadt Merseburg zu beteiligen. Ihre Ideen, Vorstellungen und Wünsche sind gefragt, um diese in die zukünftigen Planungen für ein zukunftsorientiertes Merseburg einzubringen.

Worum geht es?

Wie geht es weiter mit der Stadtentwicklung? Wie stellen Sie sich Ihren Wohn-, Arbeits- und Studienort in der Zukunft vor?  Was wünschen Sie sich für Merseburg? Was fehlt Ihnen in Merseburg, um sich hier wohlzufühlen? Welche Vorstellungen haben Sie von einer Stadt, in der Sie gern leben und wohnen möchten. Themen wie Wohnverhältnisse, Versorger, Straßen, Gastronomie, Mobilität u.a. sollen dabei eine Rolle spielen. Welche Maßnahmen sollen gegen den Klimawandel und zur Bewältigung des Strukturwandels umgesetzt werden? Diese und viele weitere Fragen stellt sich die Stadt Merseburg im Rahmen der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK).

Was ist geplant?

Die gemeinsam entwickelten Vorstellungen und Ziele zu einer nachhaltigen Entwicklung unserer Stadt sollen Eingang in das sogenannte ISEK finden. Das ISEK ist eine gesamtstädtische Entwicklungsstrategie, sozusagen der „rote Faden“ der Stadtentwicklung bis weit in das nächste Jahrzehnt. Das ISEK möchte die richtigen Entwicklungsansätze und notwendige Maßnahmen bis zum Jahr 2038 vorhalten. Das bisherige Konzept setzte sich thematisch mit dem städtebaulichen Umgang, mit dem Älterwerden unserer Stadtgesellschaft und vor allem mit der Schrumpfung der Merseburger Stadtbevölkerung auseinander. Zukünftig stehen die Aus- und Wechselwirkungen, die sich aus dem Strukturwandel und dem Klimawandel ergeben, im Vordergrund. Der ISEK-Prozess verfolgt das Ziel, die Voraussetzungen im Umgang mit diesen Aus- und Wechselwirkungen, in Form von Zielvorstellungen, Visionen und Maßnahmenpaketen für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung der Stadt Merseburg zu erarbeiten und sukzessive umzusetzen.

Wie und ab wann erfolgt die Bürgerbeteiligung?

Ab September 2021 werden ISEK-Arbeitsgruppen mit einer Größe von bis zu 20 Personen in den einzelnen Stadt- und Ortsteilen gebildet. Aus dem Einwohnerverzeichnis zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger werden angeschrieben mit der Bitte, sich am ISEK-Prozess zu beteiligen und in den zu bildenden  Arbeitsgruppen mitzuwirken. Darüber hinaus kann jede(r) Interessierte dabei sein. Geplant sind Präsenzveranstaltungen, pandemiebedingt können es allerdings auch digitale Veranstaltungen sein.

Die Stadt würde sich über eine rege Beteiligung Ihrerseits in diesen Arbeitsgruppen freuen. Mit Ihnen gemeinsam will die Stadt Merseburg die richtigen Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit finden. Bitte unterstützen Sie uns! Wir laden  Sie recht herzlich ein, dabei zu sein!


Quelle: Stadt Merseburg - 02.08.2021

MERISEK2038

Markt- und Stimmungslage erforschen – Als KMU profitieren

Nicht nur Experten prognostizieren im Zusammenhang mit der aktuellen Pandemie eine Veränderung von Märkten und Kundenverhalten. Wie gelangen Unternehmer*innen hier möglichst schnell zu Erkenntnissen für das Weiterentwickeln oder Neuausrichten der eigenen Geschäftsstrategie?

Der Trendforscher Carsten Hesse, 11fach Markt- und Trendforschung, hat speziell für kleine und mittelständische Unternehmen ein Angebot entwickelt, mit selbstdurchzuführenden Marktforschungsstudien zu Antworten in Sachen Marktentwicklung zu gelangen. Unternehmen erhalten Hilfestellung bei Zielgruppenbestimmung, Fragekatalog und Auswertung, den Rest erledigen Sie mit überschaubarem Aufwand selbst. Unternehmensleitungen gewinnen auch dabei gerade in der jetzigen Zeit großer Unsicherheiten schnell einen Überblick zur Stimmungslage im Unternehmen.

Details finden Interessierte unter www.11fach.de/selbsthilfe-mafo

Ergänzt wird das Programm von einem Tool zu Mitarbeiterbefragungen: www.11fach.de/2stepsfeedback

LoRaWAN-Gateway auf Dach des MITZ versorgt Merseburg-Süd

LoRaWAN – das Long Range Wide Area Network ist, wie der Name es bereits sagt, ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk (vergleichbar mit WLAN) für längere Distanzen und großflächige Abdeckung. Neben der hohen Reichweite (2 km in Städten – bis 15 km in ländlichen Gebieten) wurden der Schwerpunkt auf einen geringen Energiebedarf für mobile, Batterie-betriebene Geräte gelegt. Die geringe Datenrate mit bis zu 50 kbit/s erlaubt die Nutzung für Anwendungen mit geringem Kommunikationsbedarf wie beispielsweise Temperatur-/Feuchtigkeitsmessungen oder Positionsmessungen in der Landwirtschaft, sowie andere Internet-der-Dinge-(IOT)-Anwendungen.

Die emotas embeded communication GmbH (www.emotas.de), welche seit 2013 im MITZ ansässig ist und sich bisher hauptsächlich als Experte für kabelgebundenen Kommunikationsprotokolle wie CAN und Ethernet einen Namen gemacht hat, betreibt nun über ihren Büroräumen ein LoRaWANGateway vom Typ MikroTik LoRaWAN wAP LoRa8 Kit und stellt einen Zugang von LoRaWAN in das
Internet bereit und nutzt selbstverständlich auch LoRaWAN für eigene Entwicklungsprojekte.

Das Gateway ist über LoRaWAN für alle Endgeräte im Empfangsbereich erreichbar und leitet die Daten an einen LoRaWAN-Server weiter. Der verbundene Server ist wird von The Things Network (TTN) betrieben. TTN ist eine community-basierte Initiative, welches das Ziel hat ein welt-weites LoRaWAN-Netwerk für IOTAnwendungen aufzubauen. Aktuell sind weltweit ca. 16200 Gateways an des Netzwerk
angeschlossen und mobile LoRaWAN-Teilnehmer können nahtlos von einem zu einem anderen Gateway wechseln.

In Merseburg sind aktuell nur 2 solcher Gateways in Betrieb. Zur besseren Abdeckung des Stadtgebietes wäre daher ein weiteres Gateway am nördlichen Standrand wünschenswert. Auf der Internetseite www.thethingsnetwork.org sind die Standorte aller aktiven Gateways verzeichnet.

Quelle: emotas embedded communication GmbH | Pressemitteilung 11/2020

Junge Unternehmen im Saalekreis für erfolgreiche Existenzgründungen geehrt

Bereits zum 5. Mal wurden im Rahmen des 15. Gründer- und Unternehmertages drei junge Unternehmen der Region, u. a. für besonders innovative Ideen und eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung mit dem Gründerpreis des Saalekreises ausgezeichnet.

Gründungsinteressierte, Start-Ups und bestehende Unternehmen hatten beim Gründer- und Unternehmertrag am 19.11. im Ständehaus die Gelegenheit, den Grundstein für Ihre Selbständigkeit zu legen, Fördermöglichkeiten für Ihren Betrieb auszuloten und Pläne für die weitere Entwicklung Ihres Unternehmens zu schmieden. Experten und Teilnehmer des Gründerpreiswettbewerbs gaben an Informationsständen und in Fachvorträgen Auskunft zu allen Fragen der unternehmerischen Entwicklung. Die Gründerfirmen zeigten in anschaulicher Weise ihr Produkt- und Leistungsportfolio.

Im Gründertalk mit Landrat  Hartmut Handschak und Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Thomas Wünsch, wurde einmal mehr die Bedeutung junger Unternehmen für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region deutlich. Beide Podiums-Gäste waren sich darüber einig, dass man an der Förderung von Gründern festhalten und die Unterstützung intensivieren müsse. Auch in Zukunft wolle man gemeinsam daran arbeiten.

Mit dem Gründerpreis werden Eigeninitiative, originelle Geschäftsideen, Mut und unternehmerischer Erfolg ausgezeichnet. Er wird vom Saalekreis, der Saalesparkasse und der  Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestiftet.

1. Preis: SigelTec GmbH aus Mücheln – Signal- und Elektrotechnik sowie Kabelverlegung in den Branchen Verkehr und Telekommunikation
2. Preis: Werther GmbH aus Mücheln – Baumschule, Baumpflege, Garten- und Landschaftsbau, Planung
3. Preis: Die Robin Data GmbH aus Merseburg – Entwicklung einer mehrsprachigen App, die den Anwender bei der Einrichtung des digitalen Datenschutzes unterstützt


Der Gründer- und Unternehmertag ist eine Veranstaltung des Landkreises Saalekreis in Kooperation mit dem Merseburger Innovations- und Technologiezentrum (mitz) GmbH und der Stadt Merseburg.

 ©mitz GmbH
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20191125 065852 (002) ©mitz GmbH
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IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2022 - noch bis 14. März bewerben

Der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland sucht noch bis einschließlich 14. März 2022 nach jungen Unternehmern, Gründern/Startups, Studenten und Wissenschaftlern mit neuartigen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen, die sich einem der Cluster Automotive, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft, Informationstechnologie und Life Sciences inhaltlich zuordnen lassen.

Bereits zum 18. Mal findet der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland statt mit dem Ziel, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Mitteldeutschland zu steigern. Der bundesweit ausgeschriebene Clusterinnovationswettbewerb mit regionalem Fokus bindet als Dachmarke die Innovationspreise der Städte Halle (Saale) und Leipzig ein. Bewerbungen aus diesen Regionen haben somit doppelte Gewinnchancen. 

Die besten Innovationen sind mit je 7.500 Euro Preisgeld dotiert sowie mit umfangreichen Marketingleistungen ausgestattet. Dazu zählen ein Imagekurzfilm, ein Imagetext nebst Foto zur Veröffentlichung in der Finalistenbroschüre sowie begleitende, professionelle Pressearbeit. Der Gesamtsieger erhält ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Die Städtesieger aus Halle (Saale) und Leipzig erhalten ein gesondertes Preisgeld in Höhe von je 5.000 Euro.

Die Teilnahme beim IQ Innovationspreis ist kostenfrei und erfolgt einfach & schnell über das Online-Bewerbungsformular unter: https://bewerbung.iq-mitteldeutschland.de/. 

Weitere Informationen unter: https://iq-mitteldeutschland.de/der-wettbewerb/

Quelle: Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH

Internationale Open Government Week 2021

Transparente Prozesse, Bürgerbeteiligung im Fokus staatlichen Handelns: Dafür steht das Open Government Labor. Doch nicht nur in Deutschland gibt es solche Initiativen. Weltweit existiert es ein großes Netzwerk an Open Government Laboren. Sie alle eint das Ziel, Interessen der Bürger*innen zum Fundament politischer Entscheidungen zu machen.

Die diesjährige Open Government Week steht unter dem Motto „Respond.Recover.Renew“ und ist eine dezentral organisierte, internationale Themenwoche, mit über 100 digitalen Angeboten zum Mitmachen und Mitdiskutieren. Vom 17. – 21. Mai 2021 können sich Interessierte unter www.opengovweek.org gezielt über Veranstaltungen informieren und anmelden. Jegliche Teilnahme ist kostenlos. In Deutschland sind bisher sechs Online-Events geplant. Eine Übersicht über die Veranstaltungen gibt es unter www.opengovweek.org/events/Germany/All/  oder in den sozialen Medien unter dem Hashtag #opengovweek.

Ihre Meinungen, Visionen und Ideen sind gefragt! Bringen Sie sich ein und gestalten die Zukunft mit.

Ihre Meinung ist gefragt!

Dass aktive BürgerInnen-Beteilgigung der Schlüssel zu einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung ist, weiß das „Open Government Labor Merseburg/Schkopau/Saalekreis“ (OGL) nicht erst seit heute. Deshalb startete das Projekt im Februar dieses Jahres mit einer von vier Online-Umfragen zu den Bereichen Leben, Wohnen und Arbeiten.

Am 17. März 2021 fällt nun der Startschuss für die nächste Online-Befragung. Unter die Lupe genommen wird das Thema Arbeit.

Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus?

Welche Chancen bietet mir der Merseburger Arbeitsmarkt?

Wie lassen sich Beruf und Privatleben organisieren?

Interessierte BürgerInnen können diese und andere Fragen online beantworten und so ein Bild der aktuellen Arbeitssituation in der Region mit zeichnen.

Neu ist diesmal: Parallel zur Umfrage der ArbeitnehmerInnen und Angestellten, läuft eine weitere Umfrage. Sie richtet sich gezielt an regionale Unternehmen. Ob Unterstützung bei Firmengründungen, attraktive Standortfaktoren oder passende Infrastruktur: in kurzen Fragekomplexen können UnternehmerInnen ihre Meinung abgeben.

Die Teilnahme an den Online-Umfragen erfolgt anonym. Ohne umständliche Anmeldung gelangen Interessierte über einen Link auf der Internetseite des Regionalen Digitalisierungszentrums Merseburg www.regdigi-merseburg.de  zu den Umfragen. Die Umfragen enden am 14.04.2021.

Seien Sie dabei und gestalten Ihre Region aktiv mit!


Hintergrund

Der ländliche Raum befindet sich im Strukturwandel. Neben zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen und einer sich wandelnden Arbeitswelt, müssen die Kommunen bis Ende 2022 zusätzlich das Onlinezugangsgesetz vollständig umsetzen. Gefördert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, reicht das Projekt „Open Government Labor“ (OGL) den Kommunen dabei die Hand und begleitet sie auf dem Weg hin zu ihrer eigenen digitalen Agenda. Das Projekt setzt vor allem auf aktive Bürgerbeteiligung. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft sollen Digitalisierungsprozesse transparenter gestaltet und entwickelt werden.

Das „Open Government Labor Merseburg/Schkopau/Saalekreis“ ist an das Regionale Digitalisierungszentrum in Merseburg angebunden. Beide steuert das Merseburger Innovations- und Technologiezentrum (mitz).

 


Ansprechpartner und Kontakt:

Kathrin Schaper-Thoma
Geschäftsführerin
Telefon: 03461 25 99 100 (Sekretariat)
E-Mail:

Hochschule Merseburg erfolgreich beim Wettbewerb EXIST-Potentiale

Die Hochschule Merseburg wurde mit dem Vorhaben GRÜNDERCAMPUS HoMe im Wettbewerb EXIST-Potentiale des BMWi im Schwerpunkt „Potentiale heben“ unter 220 teilnehmenden Universitäten und Hochschulen zur Förderung ausgewählt und erhält 1,8 Millionen Euro zur Stärkung der regionalen Gründungskultur.

Die Hochschule Merseburg zählt zu den Preisträgern des Programms EXIST Potentiale, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem Ziel initiiert wurde, Startups aus Hochschulen zu fördern, bundesweit Standorte als „Leuchttürme der Gründungsförderung“ zu etablieren und die regionale Verankerung und Profilbildung von Hochschulen nachhaltig auszubauen.

Mit der Projektumsetzung verfolgt die Hochschule Merseburg die Vision der Schaffung des GRÜNDERCAMPUS HoMe, der inhaltlich in bereits durch den HoMe Gründerservice geschaffene und sich stetig weiter entwickelnde Strukturen zur Unterstützung von Gründungen an der Institution Hochschule sowie in das regionale Umfeld übergeht. Mit dem Schwerpunkt „Potentiale heben“ soll die gezielte Identifizierung von Ideen mit Potential für Verwertung respektive Gründung stehen. Daraus werden neue Impulse für die Zusammenführung bereits etablierter gründungsfördernder Einzelmaßnahmen auf breiter Ebene in der Hochschule sowie aus dem regionalen Hochschulumfeld erwartet. Im Ergebnis sollen Infrastrukturen zur Ideenhebung und -verwertung geschaffen und genutzt werden, die für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg der Startups aus Wissenschaft und Technologie sowie als Standortfaktor für die gesamte Region von maßgeblicher Bedeutung sind.

Insgesamt haben sich deutschlandweit 220 staatliche und private Hochschulen um eine EXIST-Förderung ihrer Konzepte beworben. Nach der Begutachtung der Anträge durch drei Expertenjurys – je eine für den Förderschwerpunkt „Potentiale heben“, „Regional vernetzen“ und „International überzeugen“ – werden 142 prämierte Hochschulen - sowohl staatliche, als auch private Hochschulen für die nächsten vier Jahre mit insgesamt etwa 150 Millionen Euro gefördert. Die feierliche Bekanntgabe der Förderentscheidungen erfolgte durch den Parlamentarischen Staatssekretär im BMWi Dr. Thomas Bareiß am 03.12.2019 im Futurium in Berlin. Zitat Dr. A. Henn (Projektkoordinatorin HoMe Gründerservice): „Mit dieser Prämierung können wir die Gründungsförderung in der Region auf eine neue qualitative Stufe heben. Zahlreiche innovative Unternehmensgründungen haben ihren Ursprung an Hochschulen. Auch an der HoMe gibt es Erfolgsbeispiele. Wir müssen weiter daran arbeiten, dass Gründerinnen und Gründer ihre Ideen und Visionen noch besser entwickeln und umsetzen können. Gründungen aus der Hochschule und deren Ansiedlung in der Region tragen entscheidend zur Standortqualität der HoMe bei. Von ihnen profitiert wiederum der gesamte Wirtschaftsstandort. Strategisch ist es von immanenter Bedeutung, dass an der HoMe eine Kultur existiert, in der unternehmerisches Denken und Handeln zum gelebten Selbstverständnis gehört.“ 
 

 ©privat, Maria Riemer