Aktiv Merseburgs Zukunft gestalten

„Open Government Labor“ ruft Bevölkerung zur Beteiligung an Online-Umfragen auf

Digitalisierung birgt die Chance unser Leben effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Doch wie kann auch Merseburgs Stadtgesellschaft davon profitieren? Das „Open Government Labor Merseburg/Schkopau/Saalekreis“ (OGL) setzt bei der Beantwortung dieser Frage auf die Stimmen der Bürger*innen. Deshalb startet am 10.02.2021 die erste von drei Online-Umfragen. Die vom OGL strukturierten Fragebögen erörtern Fragen in den Bereichen Leben, Wohnen und Arbeiten: Wie hoch ist die Lebensqualität in Merseburg? Wie kann ich kreativ und unternehmerisch tätig sein? Wie will ich wohnen? Wie kann ich mich in meiner Region versorgen? Ziel der Umfragen ist es, die Bevölkerung aktiv in die Stadtentwicklung einzubinden und gemeinsam den Wandel Merseburgs zu einer zukunftsfähigen und lebenswerten Stadt zu gestalten.

Die Teilnahme an den Umfragen erfolgt digital. Auf der Webseite des Regionalen Digitalisierungszentrums Merseburg unter www.regdigi-merseburg.de gelangen Interessierte über einen Link auf die Umfrageplattform. Ohne umständliches Anmelden und ausschließlich anonym können die Bürger*innen die kurzen Fragenkomplexe beantworten.

Die erste Online-Befragung zum Thema Leben steht den Teilnehmenden vom 10.02.2021 bis zum 10.03.2021 zur Verfügung. Die beiden weiteren Umfragen finden jeweils im März und April dieses Jahres statt. Über den Start wird auf der Homepage sowie dem Facebook-Kanal des Regionalen Digitalisierungszentrums Merseburg rechtzeitig informiert.

Hier können Sie an der Umfrage teilnehmen:     an Umfrage teilnehmen

Zahlreiche Städte und Kommunen in Deutschland haben inzwischen Erfahrungen mit digitalen Beteiligungsprozessen bei der Stadtentwicklung gesammelt. Das OGL in Merseburg hofft, dass sich Bürgerinnen und Bürger rege am Beteiligungsprozess zur Stadtentwicklung beteiligen. Alle Ergebnisse und Anregungen der Bürgerbeteiligung fließen in die Diskussion zur Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) von Merseburg mit ein.


Hintergrund

Der ländliche Raum befindet sich im Strukturwandel. Neben zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen und einer sich wandelnden Arbeitswelt, müssen die Kommunen bis Ende 2022 zusätzlich das Onlinezugangsgesetz vollständig umsetzen. Gefördert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, reicht das Projekt „Open Government Labor“ (OGL) den Kommunen dabei die Hand und begleitet sie auf dem Weg hin zu ihrer eigenen digitalen Agenda. Das Projekt setzt vor allem auf aktive Bürgerbeteiligung. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft sollen Digitalisierungsprozesse transparenter gestaltet und entwickelt werden.

Das „Open Government Labor Merseburg/Schkopau/Saalekreis“ ist an das Regionale Digitalisierungszentrum in Merseburg angebunden. Beide steuert das Merseburger Innovations- und Technologiezentrum (mitz).

 


Ansprechpartner und Kontakt:

Kathrin Schaper-Thoma
Geschäftsführerin
Telefon: 03461 25 99 100 (Sekretariat)
E-Mail:

8. Digitalisierungskonferenz in Magdeburg

 ©IT-Cluster Mitteldeutschland e.V.

Im Blickpunkt der 8. Digitalisierungskonferenz (gemeinsame Veranstaltung des IT-Cluster Mitteldeutschland e.V. und dem Wirtschaftsrat der CDU e.V. Sachsen-Anhalt) standen der Status Quo und praxistaugliche Ansätze zur Digitalisierung in Sachsen-Anhalt. Ein wichtiges Fazit lautete: Der digitale Wandel in Wirtschaft und Verwaltung muss Hand in Hand gehen.

Mit wenigen Mausklicks Behördengänge schnell und effektiv erledigen – das verlangt das Onlinezugangsgesetzes (OZG). Es verpflichtet Bund und Länder, ihre Verwaltungsleistungen ab 2022 auch online anzubieten. Doch wie ist es mit der Umsetzung vor Ort bestellt? An welchen Punkten gibt es Handlungsbedarf?

Fragen wie diese standen heute (6.11.2019) im Mittelpunkt der 8. Digitalisierungs-Konferenz. Das Motto "Erfolgreiche Digitalisierungsprojekte, Stand und Umsetzung des Online-Zugangs-Gesetzes (OZG) und der Digitalen Agenda des Landes Sachsen-Anhalt" war Programm: Auf der Veranstaltung wurde grundlegend ein Bild vom Status Quo der Digitalisierung in Sachsen-Anhalt gezeichnet. Dazu waren hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bei den KID Kommunale Informationsdienste Magdeburg zusammengekommen, um aktuelle Digitalisierungsthemen aufzugreifen. Ausrichter der Konferenz waren der Cluster IT Mitteldeutschland und der Wirtschaftsrat Sachsen-Anhalt. Als Kooperationspartner unterstützten der Bürgerservice.org e.V., Kommune 2.0 e.V., Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt, DATABUND e.V., VITM und KID Magdeburg GmbH die Veranstaltung.

Sirko Scheffler, Vorstand Cluster IT Mitteldeutschland und Wirtschaftsrat Sachsen-Anhalt, erklärte auf der Konferenz: "Sachsen-Anhalt steht – wie alle anderen Bundesländer und deren Landkreise, Städte und Gemeinden – vor der großen Herausforderung, mit den Menschen Vor-Ort die digitale Transformation der Verwaltung, aber auch alle anderen Lebensbereiche zu bewältigen. Dies kann nur in einer gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten gelingen, die die vielfältigen Digitalisierungsvorhaben von Europa, Bund, Ländern und Kommunen vereinen und dabei aktiv die Wirtschaft einbeziehen. Hierzu sind sowohl die Unternehmen des Clusters IT Mitteldeutschland e.V. als auch des Wirtschaftsrates Sachsen-Anhalt bereit."

Dass eine übergreifende Herangehensweise bei diesem komplexen Aufgabenfeld dringend erforderlich ist, betonte Rüdiger Malter, Staatssekretär der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt, ebenfalls: "Die Umsetzung des OZG ist eine riesige Organisations- und Kommunikationsherausforderung. Kommunikation ist dabei so wichtig, weil so viele Akteure mit unterschiedlichen Sichtweisen miteinander ein gemeinsames Verständnis erlangen müssen. Erst dieses Einvernehmen bietet die Grundlage zur Harmonisierung der Anforderungen und schafft eine Basis, auf der sich die dringend notwendigen Standards schaffen lassen. Nicht nur technische Standards sondern auch strukturelle und prozessuale sind notwendig. Nicht alles, was heute ansatzweise informationstechnologisch möglich ist, sollte auch unverzüglich Einzug in die Verwaltung und deren Handeln halten."

Thomas Wünsch, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, umriss in dem Kontext einige praktische Handlungsfelder: "Die 'Digitale Agenda' ist unser Fahrplan in die digitale Zukunft des Landes. Die Umsetzung der Ende 2017 beschlossenen Strategie läuft auf Hochtouren: Von den knapp 160 festgelegten Maßnahmen sind mehr als 100 in Umsetzung oder bereits abgeschlossen. Parallel wird schon an der Fortschreibung der Agenda gearbeitet, die auch von den regionalen Digitalisierungszentren erfolgreich ins Land getragen wird. Zudem forcieren wir den Breitbandausbau und haben im Mai die neue Gigabit-Strategie des Landes auf den Weg gebracht."

Wenn es um die Digitalisierung in Kommunen geht, bildet Mobilität außerdem einen zentralen Aspekt. Daten und Wissen zu vernetzen, sind aktuell wesentliche digitale Themen des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt. Prof. Klaus Kummer, Abteilungsleiter im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt: "Das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr ist das klassische Infrastrukturministerium. Wir vernetzen Straße, Schiene und Fluss ebenso wie Bus und Bahn. Die Digitalisierung ermöglicht intelligente Mobilität, zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger, der Wirtschaft und der Umwelt. Das ist unser Beitrag für gleichwertige Lebensverhältnisse und hohe Lebensqualität."

Von Unternehmerseite kam auf der 8. Digitalisierungskonferenz die Forderung, dass der digitale Wandel in Wirtschaft und Verwaltung Hand in Hand gehen muss. Bürokratie darf nicht wachstumshemmend wirken. Das gilt besonders für Investitionsvorhaben und Neuentwicklungen von Produkten und Dienstleistungen. Für deren erfolgreiche Etablierung kommt es ganz entscheidend auf eine schnelle und effiziente Administration an. Gleichzeitig sind hiesige IT-Unternehmen der wichtigste Partner der öffentlichen Hand, wenn es um die Digitalisierung von Verwaltung geht. Damit dieser Prozess reibungslos vonstattengeht, braucht es aus Sicht der IT-Branche ein wirtschaftsorientiertes E-Government. Das bedeutet, dass digitale Angebote nach ihrer Werthaltigkeit beurteilt und integriert werden. Gleichzeitig sollte die Sicht der Wirtschaft umfassend in den Entscheidungsprozess zur Digitalisierung von Kommunen einfließen. Nicht zuletzt gilt es, den Blick über den eigenen Tellerrand zu heben und moderne Verwaltungen mit Schnittstellen zum europäischen Markt zu etablieren.

Der IT-Dienstleister der Landesverwaltung Dataport und die Kommunale IT-UNION, die für 74 Kommunen und ihre Organisationen im Land tätig ist, haben die Gelegenheit der Konferenz genutzt, eine Kooperationsvereinbarung abzuschließen. Dr. Michael Wandersleb, Vorstandsvorsitzender der Kommunalen IT-UNION, konnte als ersten Erfolg dieser Zusammenarbeit eine Anbindung des Kommunalportals Sachsen-Anhalt-Connect an die von Dataport dem Land bereitgestellte Online-Service-Infrastruktur (OSI) vorstellen.

Fazit: Die zentralen Herausforderungen des digitalen Wandels müssen gemeinsam und in enger Zusammenarbeit von Wirtschaft und Verwaltung angegangen werden. Es gilt, kundenorientierte, praktikable Lösungen zu integrieren und eine Übertragbarkeit auf andere Anwendungssituationen zu ermöglichen.  Ziel sollte sein, den digitalen Wandel in Deutschland zügig und effektiv voranzubringen, um auch im internationalen Wettbewerb verstärkt punkten zu können. Dass übergreifend immer mehr digitale Projekte und Initiativen hierzulande Fahrt auf, ist ein positiver ein Trend, der sich zunehmend abzeichnet.

 

7. Mitteldeutsches Forum Rapid Technologien

Am 26. Oktober 2020 lädt das Mitteldeutsche Netzwerk Rapid Prototyping enficos zum 7. Mitteldeutschen Forum Rapid Technologien ein. Veranstalter sind neben der Hochschule Merseburg, die Partnerhochschulen HTWK Leipzig, Ernst-Abbe Hochschule Jena und die Hochschule Mittweida. Dabei feiert das Forum in diesem Jahr eine Premiere: die gesamte Veranstaltung findet online statt. Die Teilnehmer*innen schalten sich über einen Link einfach in das Event ein.

Inhaltlich stehen, wie in den vorigen Jahren, generative Verfahren wie der 3D-Druck klar im Mittelpunkt. Hier legt die diesjährige Veranstaltung ihre Schwerpunkte auf die Themen Keramik und Metall, Fasern und Werkzeuge, Folgeverfahren und Anwendungsfälle.

Nach der offiziellen Eröffnung um 10.00 Uhr, startet die Plenarveranstaltung mit zwei Vorträgen zu den Themen „Prototyping im Regionalmaßstab“ und „3D-Druck unter Einsatz von Kunststoffgranulat“. Im Anschluss können die Teilnehmer*innen jeweils zwei der vier Schwerpunkthemen wählen und die dazugehörigen Vorträge im virtuellen Raum besuchen. Geladene Referent*innen informieren die Interessierten über neueste Ergebnisse aus den oben genannten Forschungsfeldern.

Mit einer Fragerunde an die Referenten und einem Schlusswort endet die Veranstaltung gegen 17.00 Uhr.

Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person 30,00 €. Enthalten ist darin die Bereitstellung der Tagungslinks und der elektronischen Tagungsbeiträge. Für Studierende und Angehörige der Hochschule Merseburg und der Partnerhochschulen ist die Teilnahme kostenfrei.

 

7. Mitteldeutschen Forum Rapid Technologien

26. Oktober 2020, 10.00 – 17.00 Uhr
Online-Veranstaltung

 

Informationen zur Anmeldung und zum Programmablauf unter: https://www.3d-druck-leipzig-halle.de/de/forum-3d-druck-in-der-anwendung.html

 

2. Digitale Konferenz der Wirtschaft Sachsen-Anhalts


2. DIGITALE KONFERENZ
der Wirtschaft Sachsen-Anhalts

18.06.2021 | virtueller Konferenzraum

3 x 45 Minuten / 3 Slots / Beginn: 14.00 Uhr

THEMEN

Cybersicherheit, Schutz und Mehrwert für Unternehmen und Kunden
Kultur des lebenslangen Lernens und der individualisierten Bildung
Kreativwirtschaft als Motor einer nachhaltigen Entwicklung

 

Die „2. Digitale Konferenz der Wirtschaft Sachsen-Anhalts“ ist eine Initiative der 4 gewerblichen Kammern Sachsen-Anhalts zum bundesweiten Digitaltag. In 45 min Slots können Sie sich zu aktuellen Themen informieren, sich selbst einbringen und die Standpunkte anderer Teilnehmer hören. Es erwartet Sie eine spannende Mischung aus moderiertem Gespräch, interaktiven Beiträgen und innovativen Lösungsansätzen.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter www.digitalkonferenz-sachsen-anhalt.de.


Quelle: https://digitalkonferenz-sachsen-anhalt.de/

1. Zukunftspreis an 14jährigen Gymnasiasten im Saalekreis vergeben

 ©Mitz GmbH

In diesem Jahr wurde erstmal der Zukunftspreis von der Hochschule Merseburg und dem Merseburger Innovations- und Technologiezentrum (MITZ) im Rahmen des Gründer- und Unternehmertages Saalekreis vergeben. Die Beteiligung war sehr gut und die besten 3 durften ihre Ideen vor dem Publikum pitchen.

Gewonnen hat der 14jährige Nathan Brendler (Schüler am Domgymnasium Merseburg), mit der Idee für einen mobilen 3D-Drucker. Dieser kann zum Beispiel auf Baustellen vor Ort benötigte Teile herstellen.

Auf dem 2. Platz landete ein Team aus den Hochschulstudenten Sarah Babies, Cedrik Berben und Matthias Rauhut. Diese machten sich über einen Müllroboter Gedanken, der selbstständig Müll aufsammelt und an entsprechender Stelle abgibt.

Der 3. Platz ging an Marcel Petersen, ebenfalls Student an der Hochschule Merseburg. Er wollte den Käufern online die Wahl von verschiedenen Plattformen ersparen. Die Käufer sollen dabei online eine Anzeige mit dem gesuchten Artikel aufgeben und die Verkäufer können ein entsprechendes Angebot abgeben.

Wir gratulieren allen Finalisten und bedanken uns für die Ideen und das Engagement bei der Bewerbung.

 

12. Brain-SCC Anwendertag

Logo_brainscc

Die Firma brain-SCC lädt auch in diesem Jahr wieder zu ihrem mittlerweile 12. Anwendertag ein. Am 02. Und 03. September 2020 findet die zweitägige Veranstaltung statt und feiert dabei gleich Premiere: aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie wird der Anwendertag online stattfinden. Die Referenten halten ihre Fachvorträge unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln entweder vor Ort in Merseburg oder online. Die Teilnehmer des 2-tägigen Workshops können sich online zuschalten sowie sich über eine Chatfunktion aktiv beteiligen.

Die thematischen Schwerpunkte fokussieren sich an beiden Tagen ganz auf das Zusammenspiel von Digitaler Gesellschaft und Digitaler Anwendung. So haben die Teilnehmenden die Möglichkeit sich einen Eindruck über die neuesten Entwicklungen von digitalen Prozessen zu machen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Bereichen OZG-Umsetzung- und Referenzimplementierung, digitale Barrierefreiheit und datenschutzkonforme Umsetzung von Projekten im World Wide Web. Aktuelle Projekte von digitalisierten Verwaltungs- und Geoportalen werden darüber hinaus als interessante Fallbeispiele vorgestellt.

Die brain-SCC freut sich auf rege Teilnahme und zwei spannende und informative Tage!

12. brain-SCC Anwendertag

02. und 03. September 2020
Online-Veranstaltung

 

Informationen zur Anmeldung und zum Programmablauf unter: www.anwendertag.brain-scc.de/de/programm.html