ZUKUNFTSPREIS 2019: Jetzt mitvoten!

Zum ersten Mal findet dieses Jahr die Verleihung des ZUKUNFTSPREISES im Rahmen der Gründerwoche 2019 statt. Der HoMe Gründerservice der Hochschule Merseburg und die mitz GmbH suchen kreative Visionär*innen, die durch neuartige Ansätze unser aller Leben bunter gestalten wollen. Ideen für alle Lebensbereiche sind gefragt.

Der Rektor der Hochschule Merseburg, Prof. Dr. Jörg Kirbs sowie Frau Kathrin Schaper-Thoma, Geschäftsführerin der mitz GmbH werden am 19. November 2019 den ZUKUNFTSPREIS im Ständehaus in Merseburg im Rahmen des 15. Gründer- und Unternehmertages verleihen.

Welche Zukunftspreisidee ist die Beste? Voten Sie für Ihren Favoriten aus allen Finalisten!


Online-Voting: bis 03. November 2019

Bekanntgabe der drei Besten Ideen: am 04. November 2019

Pitch-Training: 06. November 2019 (nicht öffentlich)

Preisverleihung: am 19. November 2019


JETZT VOTEN!

ZUKUNFTSPREIS 2019: Jetzt bewerben!

Zum ersten Mal findet dieses Jahr die Verleihung des ZUKUNFTSPREISES im Rahmen der Gründerwoche 2019 statt. Der HoMe Gründerservice der Hochschule Merseburg und die mitz GmbH suchen kreative Visionär*innen, die durch neuartige Ansätze unser aller Leben bunter gestalten wollen. Ideen für alle Lebensbereiche sind gefragt.

Der Rektor der Hochschule Merseburg, Prof. Dr. Jörg Kirbs sowie Frau Kathrin Schaper-Thoma, Geschäftsführerin der mitz GmbH werden am 19. November 2019 den ZUKUNFTSPREIS im Ständehaus in Merseburg im Rahmen des 15. Gründer- und Unternehmertages verleihen.

Teilnehmen können alle Angehörigen und Ehemalige der Hochschule Merseburg und alle, die sich mit dem Saalekreis verbunden fühlen, die eine visionäre Idee haben sowie Junggründer*innen, die 2019 an den Start gegangen sind. Die Teilnahme ist branchenoffen und kann als Einzelperson, Team oder Unternehmen erfolgen. Die eigenständig entwickelte Idee kann fiktiver Natur sein oder schon reale Formen (z.B. Prototypen, Modelle, Zeichnungen, Videos etc.) angenommen haben.

Jetzt bewerben! Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Je innovativer, vielfältiger und fantasievoller, desto besser! Die Bewerbungsfrist läuft bis 2. August 2019.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter:
https://www.hs-merseburg.de/forschung-und-transfer/existenzgruendung/zukunftspreis/

 

Quelle: Hochschule Merseburg

Zertifikatskurs Digitalcoach für Schulen und weitere Bildungskontexte

HoMe_Zertifikatskurs_DigitalcoachHoMe_Zertifikatskurs_Digitalcoach

Neues Weiterbildungsangebot der Hochschule Merseburg:

Zertifikatskurs Digitalcoach für Schulen und weitere Bildungskontext

Mit dem Zertifikatskurs "Digitalcoach für Schulen und weitere Bildungskontexte" der Hochschule Merseburg - in Kooperation mit der Landesschule Pforta - erhalten Sie praxisorientierte Kenntnisse in der Medienpädagogik und grundlegende Kompetenzen in der technischen Administration digitaler Prozesse. Neben den theoretischen Grundlagen liegt der Fokus des Zertifikatskurses auf praktischen Erkenntnissen aus verschiedenen (Weiter-)Bildungskontexten. Diese Fähigkeiten werden mit einem offiziellen Hochschulzertifikat bescheinigt.

Kursbeginn: 05. November 2021 | Hochschule Merseburg

Der Umfang der Weiterbildung mit medienpädagogischen, aber auch informationstechnischen Anteilen beträgt ca. 30 ECTS-Punkte (1 ECTS-Punkt = 30 Arbeitsstunden). Die Seminare der Weiterbildung finden an der Hochschule Merseburg statt, die praktischen Anteile werden an den Kooperationsschulen oder anderen Bildungsorten absolviert. Der Zertifikatskurs besteht aus 7 Modulen zu je ca. 2,5 Leistungspunkten. Hinzu kommen das durch Praxisreflexionskurse begleitete Praktikum sowie die betreute Abschlussarbeit (zu insgesamt 15 Leistungspunkten).

Der Kurs umfasst folgende Module:

  • Modul 1: Medienpädagogische Grundlagen
  • Modul 2: Didaktik des digital gestützten Unterrichts
  • Modul 3: Grundlagen Systemadministration
  • Modul 4: Praktikum und Praxisreflexion
  • Modul 5: Medienkompetenz & Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen
  • Modul 6: Gestaltung von E-Learning Angeboten
  • Modul 7: Programme für Unterricht und Projektarbeit

Zielgruppen:

Schulverwaltungsassistent*innen, Weiterbildungsbeauftragte in Unternehmen oder Bildungsinstitutionen, Medienaffine Quereinsteiger*innen unterschiedlicher Disziplinen, Studierende des BA Kultur- und Medienpädagogik, MA Medien- und Kulturwissenschaften und Studierende des Informationsdesigns


Die Teilnehmer*innen sind nach Abschluss des Zertifikatskurses in der Lage, Schulen, Bildungsorte (bspw. Museen) oder Unternehmen und Behörden umfassend mit Blick auf medienpädagogische Konzepte und ihre System-Administration zu beraten und zu betreuen. Mit dem Profil des Digitalcoaches arbeiten Sie mit den Menschen vor Ort zusammen und beziehen dabei die aktuellen technischen/digitalen Entwicklungen mit ein.

Weitere Informationen zum Zertifikatskurs "Digitalcoach für Schulen und weitere Bildungskontexte" finden Sie hier.

 

Quelle: Hochschule Merseburg

Wir werden ein gutes Online-Angebot aufbauen

Interview mit Michael Kutzner, SGL Organisation und Controlling im Personalamt der Landkreisverwaltung des Saalekreises


Fast die Hälfte der Deutschen wünscht sich nach aktuellen Umfragen mehr digitale Services im Alltag. Ab 2022 schreibt das der Gesetzgeber für die öffentliche Verwaltung auch vor. Wie ist der Stand der Dinge im Saalekreis? Der RegDigi-Medienservice befragte Michael Kutzner, Sachgebietsleiter Organisation und Controlling im Personalamt der Landkreisverwaltung des Saalekreises.

Welche Rolle spielt Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung im Saalekreis?

Generell versuchen wir unsere Arbeitsabläufe fortlaufend zu optimieren. Dazu gehört auch die Nutzung digitaler Möglichkeiten. Der Begriff Digitalisierung ist sehr weit gefasst. Im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes konzentrieren wir uns in der Kreisverwaltung Saalekreis auf zwei Schwerpunkte – die zunehmende Automatisierung manueller Arbeitsabläufe durch Optimierung von Technik- und Softwareausstattung und den Aufbau eines regionalen ServicePortals, über das künftig alle Verwaltungsleistungen – und gern auch weitere Dienstleistungen von Trägern der Daseinsvorsorge – digital zugänglich gemacht werden sollen. Beide Schwerpunkte sind zentrale Themen unserer Verwaltung.

Welchen Nutzen ziehen die Bürger aus dem Projekt Open Government?

Im Zuge des Open Government-Projektes ist das ServicePortal entstanden. Hierüber kann die vollständige Kommunikation zwischen Bürger bzw. Unternehmen und Verwaltung stattfinden. Das Nutzenpotenzial ist vielfältig. Antragstellerinnen und Antragsteller können Verwaltungsdienstleistungen unabhängig von Ort und Zeit online in Anspruch nehmen. Wege und Wartezeiten fallen weg. Sie haben mehr Transparenz über den Bearbeitungsstand zu ihrem Antrag. Bearbeitungszeiten und Liegezeiten könnten sich durch die angestrebte Optimierung unserer Arbeitsabläufe in einigen Bereichen verkürzen. Bescheide und andere wichtige Unterlagen können über einen bestimmten Zeitraum im ServicePortal abgerufen werden. Jeder Nutzer hat einen individuellen Zugang zu seinem Bereich. Diesen kann er nach seinen Bedürfnissen anpassen. Am Ende hängt der tatsächliche Nutzen von jedem selbst ab. Der Weg zur Verwaltung wird weiterhin möglich sein. Die Nutzung des ServicePortals ist ein ergänzendes Angebot.

Wie treibt die Arbeitsgemeinschaft „Onlinezugangsgesetz“ diesen Prozess voran?

Es gibt verschiedene Arbeitsgruppen, die zum Onlinezugangsgesetz aktiv sind und das über mehrere Ebenen hinweg. Deshalb ist es wichtig, sich gut untereinander zu vernetzen und abzustimmen.  Für den Landkreis Saalekreis sind darüber hinaus weitere Faktoren wichtig.

  1. Zentrale Bausteine des Landes nutzen und aktiv mitgestalten. Nur so kann die notwendige Einheitlichkeit gewahrt und sichergestellt werden, dass die Interessen und Erfahrungen der kommunalen Ebene in den Umsetzungsprozess einfließen. Hier bringen wir uns als Landkreis mit verschiedenen Pilotprojekten in den Gestaltungsprozess ein.

  2. Den Zusammenschluss auf kommunaler Ebene forcieren. Wir sprechen von mehreren hundert Onlinediensten, die wir über das ServicePortal anbieten wollen. Dazu sollten sich die jeweiligen Landkreise, Gemeinden (einschl. Verbandsgemeinden) und übrige relevante Institutionen gut untereinander abstimmen, um die bestmögliche Qualität zu erreichen und Doppelarbeiten zu vermeiden. Hier suchen wir den aktiven Austausch zu den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern über bestehende Arbeitskreise und Institutionen, bspw. den Landkreistag oder das Regionale Digitalisierungszentrum.

  3. Die eigenen Prozesse überdenken und online zur Verfügung stellen. Wir arbeiten innerhalb des Landkreises und mit unseren Softwareanbietern an der konkreten Umsetzung von Online-Diensten. Hier bauen wir die Lösungen, die letztlich Bürgern und Unternehmen auf dem ServicePortal zur Verfügung gestellt werden sollen. Das können Anträge auf Ausstellung einer Genehmigung oder Erbringung einer Leistung sein oder Anmeldungen zu Kursen der Musikschulen oder Kreisvolkshochschulen.

Wie geht es 2020 weiter?

Gerade die Corona-Pandemie, die für alle aktuell ein Schwerpunkt der Bearbeitung darstellt, zeigt, dass digitale Lösungen stärker als bisher in den Fokus gestellt werden müssen. Wir arbeiten weiter an dem ServicePortal. Die notwendigen zentralen Bausteine wie Online-Bezahlfunktion und Online-Legitimation (Anmeldung über elektronischen Personalausweis) müssen vom Land zentral bereit gestellt werden. Auf kommunaler Ebene werden wir ein gutes Online-Angebot aufbauen. Dazu werden wir uns in 2020 auf die Online-Dienste konzentrieren, die häufig von Bürgern und Unternehmen nachgefragt und in Anspruch genommen werden. In den Folgejahren sollen dann immer mehr Antragsmöglichkeiten hinzukommen.

Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus?

Barcamp in Merseburg lädt zur Diskussion ein

Unter dem Motto „Identität schaffen – Digital in die Zukunft“ findet ein Barcamp am 29. September 2020 in Merseburg statt.

Bei dem für alle Interessierten offenen Ideenaustausch, diskutieren die Teilnehmer*innen digitale Ideen für Verwaltungen, das Gesundheits- und Pflegewesen sowie den Kultur- und Freizeitbereich in mehreren Workshops.

Einen besonderen Platz nimmt das Thema „Digitalisierung und der Wandel der Arbeitswelt“ ein. Das haben sich Bürger*innen im Vorfeld der Veranstaltung gewünscht. Gemeinsam mit Experten zeichnen die Diskussionsteilnehmer ein Bild der zukünftigen Arbeitswelt und besprechen dabei auch praktische Themen wie beispielsweise das Einrichten eines Homeoffice.

Wir freuen uns auf lebendige Diskussionen und ein erfolgreiches Barcamp.

Wie geht es weiter mit der digitalen Gesundheitsversorgung im Saalekreis?

Nach den zwei Workshops im vergangenen Jahr ist es etwas ruhig geworden um das Thema digitale Gesundheitsversorgung. Das heißt aber nicht, dass in der Zwischenzeit nichts passiert. Vielmehr arbeiten die Verantwortlichen im Ergebnis des September-Workshops fleißig daran, eine Projektfinanzierung für das Pilotprojekt "Digi-Doc Saalekreis" zu ergattern. Federführend ist hierbei das Carl-von-Basedow - Klinikum. Es will die Gesundheitsversorgung mittels eines Telemedizinpiloten auf neue Füße stellen.

Inzwischen erarbeitete das Klinikum eine Projektskizze und reichte sie Ende Januar bei der „Translationsregion für digitalisierte Gesundheitsversorgung“ (TDG) ein. Aktuell steht dort die Beiratsphase an. Die Skizze muss nun bis zum 23. März in den Basisantrag überführt werden. Besteht das Projekt in der folgenden Beiratssitzung am 28. April, kann der Vollantrag auf eine Förderung als Digitalisierungspilot im Saalekreis erfolgen.

Werdet Mitmacher beim Heimatshoppen

Knusprige Brötchen gibt es gleich um die Ecke, leckere Mittagsmenüs werden direkt an die Haustür geliefert, Geschenkideen und Blumen, Briefmarken, Elektronik oder Tierbedarf – all das ist immer nur einen Klick entfernt. Die Angebote sind bunt gemischt. Von Merseburg bis Querfurt, Mücheln, Braunsbedra, Leuna oder Schkopau, Wettin, Landsberg und das Salzatal: quer durch den gesamten Saalekreis beteiligen sich Händler an der Aktion „Heimatshoppen statt Hamstern“.

Sie machen aus der Not der geschlossenen Geschäfte eine Tugend. Inzwischen sind 78 Unternehmen mit ihren Angeboten gelistet.

Die neue lokale Plattform bleibt übrigens ein dauerhaftes Unterstützungsangebot für den Handel vor Ort. Also, mitmachen! Nachschauen unter "Heimatshoppen statt Hamstern" und fleißig weitersagen! 

Vorstellung GISMo Web

Auch die Midewa ist schon digital unterwegs. Heute möchten wir euch das GISMo Web vorstellen:

GISMo Web (Abkürzung für mobiles Geoinformationssystem als Webversion) ist eine Online-Darstellung des MIDEWA-Geoinformationssystems mit detaillierten Informationen zu den Hydranten im Versorgungsgebiet, welches bereits seit Juni 2019 vereinzelten Pilotkommunen zur Verfügung gestellt wird.

Anlass für die Entwicklung des Tools war der Austausch zwischen Wasserversorger und Feuerwehren für die notwendige Löschwasserversorgung mittels Hydrantennutzung.

Das Tool ​GisMo Web ermöglicht den Feuerwehren die Lokalisierung der Hydranten im jeweiligen Einzugsgebiet ihrer Gemeinde mit Angabe spezifischer Hydranteneigenschaften wie z. B. Durchflussmenge und Funktionstüchtigkeit. Die Webansicht durchläuft durch den Erfahrungsaustausch mit den Feuerwehren einen ständigen Optimierungsprozess durch die MIDEWA.

Für das Jahr 2020 ist eine Weiterentwicklung des Tools geplant. Neben einer noch effizienteren Kommunikation zwischen den Feuerwehren und der MIDEWA wird darüber hinaus die Bereitstellung noch umfangreicherer Datensätze anvisiert. Ziel ist es, zeitnah allen Feuerwehren im Versorgungsgebiet der MIDEWA das Online-Hydrantenverzeichnis zur Verfügung zu stellen

Universitätsmedizin Halle erhält 1,2 Mio Euro für Aufbau Innovationslabor digitalisierte Pflegeversorgung

Das Bündnis „Translationsregion für digitalisierte Gesundheitsversorgung (TDG)“ unter Leitung der Universitätsmedizin Halle (Saale) erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 1,2 Millionen Euro zusätzliche Mittel für den Aufbau eines „TDG-Innovationslabors für digitalisierte Pflegeversorgung“. Damit werden die Erforschung und Entwicklung digital-assistierter Produkte, Therapie- und Behandlungsformen und neue Dienstleistungen zur Unterstützung von Pflegenden weiter vorangetrieben. Des Weiteren entsteht eine wichtige Infrastruktur für die mehr als 80 Kooperationspartner des TDG-Bündnisses. Verortet wird das Innovationslabor im Dorothea-Erxleben-Lernzentrum Halle (DELH) der Universitätsmedizin Halle, in welchem auch das TDG-Bündnismanagement angesiedelt ist. Für das Innovationslabor werden unter anderem Roboter, Exoskelette zur Unterstützung von Pflegefachpersonal, Transportdrohnen, ein Virtual-Reality-Studio, 3-D-Drucker und verschiedene smarte, tragbare körpernahe Technologien und Sensoren angeschafft. Das Innovationslabor soll 2022 fertiggestellt werden.

Versorgungsforschung und die Verankerung von Digitalisierung in Lehre und Forschung sind wissenschaftliche Schwerpunkte der Universitätsmedizin Halle. Im Zuge dessen wurde damit begonnen eine Innovationsinfrastruktur bestehend aus einem Zukunftslabor für Pflege, einer häuslichen Simulationsumgebung, Kreativräumen sowie 3-D-Druck- und Scanmöglichkeiten aufzubauen, die im DELH verortet sind. Diese Infrastruktur wird mit dem neuen Innovationslabor gezielt um robotische und assistive Systeme, Virtual- und Augmented-Technologien, körpernahe Sensorik und neue Möglichkeiten zum Rapid Prototyping erweitert.

„Die anzuschaffenden Technologien bieten großes Potenzial für transferstarke und nachhaltige Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Innovationsfeld der TDG. Da die Wirtschaftspartner des TDG-Bündnisses bis auf eine Ausnahme ausschließlich kleine und mittlere Unternehmen sind, erhalten sie durch das Innovationslabor Zugang zu zukunftsweisenden Technologien, deren Anschaffung ein größeres finanzielles Risiko für die Unternehmen darstellen würde. Als Experimentier- und Erprobungsraum steigert das Labor die Innovationskraft aller Partner und unterstützt den gesamten Innovationsprozess, begonnen bei der bedarfsorientierten Ideenfindung bis hin zur Umsetzung resultierender Projekte“, sagt Prof. Dr. Patrick Jahn, Professor für Versorgungsforschung an der Universitätsmedizin Halle und Projektleiter der TDG.

„Diese Förderung ist ein toller Erfolg und zeigt einmal mehr die bedeutende Rolle der Universitätsmedizin Halle im Bereich der Versorgungsforschung und der digitalisierten Gesundheitsversorgung. Über viele Jahre ist dieser Schwerpunkt an der Universitätsmedizin Halle etabliert worden und wird durch unsere engagierten Forschenden maßgeblich vorangetrieben. Durch die jüngste Stellungnahme des Wissenschaftsrates zur Universitätsmedizin wurde die Zukunftsfähigkeit dieser Thematik nochmals bestätigt. Hier an der Universitätsmedizin Halle sitzen die Expertinnen und Experten, die zusammen mit der Bevölkerung und kleinen und mittelständischen Unternehmen die Lebenswelten der älteren Menschen erforschen und mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, also evidenzbasiert, verbessern wollen“, betont Prof. Dr. Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Halle.

Die Translationsregion für digitalisierte Gesundheitsversorgung wurde im Rahmen der Pilotrunde des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Programms „WIR! - Wandel durch Innovationen in der Region“ (kurz: WIR!) für die Umsetzung ausgewählt. Bis Ende 2025 adressierte das TDG-Bündnis unter Leitung der Universitätsmedizin Halle (Saale) das Innovationsfeld der digitalisierten Gesundheits-versorgung und entwickelt hierzu mit mehr als 80 Bündnispartnern ein Innovationsökosystem zur Bewältigung des Strukturwandels mit wissenschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Innovationen.

 

Quelle: Universitätsklinikum Halle (Saale) | PM vom 13.08.2021, https://www.medizin.uni-halle.de/news

 

Studenten der Hochschule Merseburg unterstützen Unternehmen bei der Digitalisierung

Die schlechte Nachricht vorweg: Es herrscht großer Nachholbedarf bei kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region in Sachen Digitalisierung. So sieht es zumindest Stefan Huch, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Digitalisierung an der Hochschule Merseburg. Gemeinsam mit seinen Masterstudenten der Fächer Projektmanagement und Industrial Engineering will er nun Firmen deshalb praktisch unterstützen. Dafür kommen die Unternehmen auf den Prüfstand und deren „digitale Reifegrad“ wird anhand eines Schemas des Boston MIT ermittelt. Anhand von Fragebögen befragen die Studenten dazu Mitarbeiter der Unternehmen, ob beispielsweise Notebooks genutzt, Homeoffice möglich oder Medienbrüche vorhanden sind. Damit lassen sich schnell Schwachpunkte feststellen, an denen die studentischen Projektgruppen sann ansetzen.

In Workshops, so genannten Digithons, erarbeiten die Studenten später individuelle Lösungsansätze für die Mittelständler. Auf diese Weise unterstützte die Hochschule Merseburg schon den Fensterbauer Schüco, das Callcenter Tas AG sowie den Energieversorger EnviaM. Für die Tas AG fanden die Arbeitsgruppen beispielsweise Möglichkeiten, den Recruitingprozess zu digitalisieren. Sie schlugen vor: Vorstellungsgespräche per Skype oder virtuelle Rundegänge, auf denen sich Bewerber die Arbeit vorab anschauen können. Von dem Projekt profitieren sowohl Wirtschaft als auch Universität. Studenten erhalten Einblicke in die Wirtschaftsabläufe der Unternehmen und diese wiederum bekommen kreative Vorschläge, eigene Prozesse zu digitalisieren.