Region ist digital in Bewegung - Beirat des RegDigi traf sich zum 13. Mal

Wie steht es um die Digitalisierung im Süden Sachsen-Anhalts? Dieser Frage widmete sich das 13. Treffen des Beirates des Regionalen Digitalisierungszentrums Sachsen-Anhalt Süd.

Erstmals konnten sich Mitglieder und Gäste auch online in die Debatte einschalten. Fazit der lebhaften Diskussion in Merseburg: Die Pandemie hat Digitalisierungsvorhaben eher einen Schub versetzt, als sie behindert. Vieler Orts wären Homeoffice-Lösungen beispielsweise ohne digitale Anbindung gar nicht denkbar gewesen. Initiatorin Kathrin Schaper-Thoma freute sich vor allem über die inhaltliche Breite der aktuellen Digitalisierungsprojekte: „Ob Lösungen für Gesundheitsversorgung oder Bürgerbeteiligung, neue Onlineangebote in Verwaltung und Wirtschaft oder Talentförderung und technische Infrastruktur, überall ist die Region digital in Bewegung. Das werden wir als Regionales Digitalisierungszentrum weiter unterstützen.“

 

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Regionale Open Government Labore: Gemeinsam für eine bessere Region

Mit dem ersten (digitalen) Arbeitsworkshop im Projekt "Regionale Open Government Labore" fällt der Startschuss für die gemeinsame Arbeit der insgesamt dreizehn Labore. Deren Ziel ist es, regionale Entwicklungen durch ein besseres Miteinander von Zivilgesellschaft und Kommunalverwaltung positiv zu beeinflussen.

Auch die Region Merseburg / Gemeinde Schkopau / Saalekreis ist mit einem Zukunftslabor vertreten http://open-government-kommunen.de/?page_id=2958

Weitere Informationen zu den Regionalen Open Government Lboren findet Ihr hier: http://open-government-kommunen.de/?page_id=2804

RegDigi - So geht´s

In dieser Woche startet das Regionale Digitalisierungszentrum Merseburg [Saalekreis] (RegDigi) die Kampagne „So geht’s!“. Regelmäßig berichten Praktiker*innen aus unterschiedlichen Lebensbereichen, wie sie die Digitalisierung meistern.

RegDigi-Chefin Kathrin Schaper-Thoma dazu: „Wer mit offenen Augen in unserer Region unterwegs ist, entdeckt immer mehr gute digitale Lösungen für unseren Lebensalltag. Damit wir alle davon profitieren, berichtet die Kampagne „So geht’s!“ ab sofort davon. Nah an der Praxis und zum Nachmachen.

Los geht es morgen mit Dr. Brunhilde Bloßfeld, Hausärztin im Denkmalhof Merseburg.

 

 

RegDigi-Newsletter 1/2020 mit vielen Service-Angeboten

Wer kann wo welche Hilfe in der Corona-Pandemie in Anspruch nehmen? Welche aktuellen Projekte bieten Interessenten Mitwirkungsmöglichkeiten rund um das Thema Digitalisierung? Wie funktioniert die Aktion „Heimatshoppen statt Hamstern“ und wer macht mit?

Antworten auf all diese Fragen gibt der erste Newsletter des RegDigi Merseburg [Saalekreis], der gerade erschienen ist.

Hier geht es zum kostenfreien Abo.

Projekt „Digital Talent Accelerator“ (DTA) fördert digitale Pioniere von morgen

Das Projekt „Digital Talent Accelerator“ (DTA) der Univations GmbH und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) unterstützt Schüler*innen ab der 8. Klasse beim Umsetzen digitaler Ideen und Projekte. Die sogenannten „Digital Natives“ werden dabei von Coaches aus der IT-Gründerszene sowie von Studierenden der MLU betreut. Seit Projektauftakt am 22. Februar 2020 entwickelten elf Teams mit insgesamt 38 Jugendlichen so digitale Geschäftsideen. Webinare zu verschiedenen Fachbereichen wie Programmierung, Marketing und Recht lieferten dafür die Grundlage. Im Ergebnis stehen heute erfolgversprechende Projekte und Prototypen, die während einer digitalen Abschlussveranstaltung am 14. Juli 2020 von den Teams präsentiert werden. Für die Schüler*innen ist das die Möglichkeit, die teilnehmenden Unternehmen und Startups auch als zukünftige Projekt-Förderer zu gewinnen.

Wer bei der Präsentation dabei sein möchte, kann sich unter hallo@digital-talent-accelerator.de anmelden.

Übrigens: Bereits am 28. November 2020startet das nächste Bootcamp der MLU. Wie schon im Februar 2020 gilt es als Auftaktveranstaltung für eine weitere Runde „Digital Talent Accelerator“ (DTA) und schärft mit Workshops und Seminaren von Schüler*innen für eigene digitale Geschäftsideen. Anmeldungen sind bis zum 25.10.2020 unter www.digitalent-gesucht.de möglich.

Weitere Informationen zum Projekt unter: http://digital-talent-accelerator.de/

OZG-Feldtest im Saalekreis noch bis 15.12.19 testen

Im Saalekreis kann man noch bis 15.12.2019 am OZG-Feldtest für Online-Dienste teilnehmen. Die Teilnahme ist im beiliegenden Flyer genau erklärt und für alle TeilnehmerInnen kostenfrei.

Man kann in dem Test ausprobieren wie sich der Behördenkontakt der Zukunft gestalten könnte. Ziel ist es dabei, Bürger und Verwaltung zu entlasten.

Der Test ist ein Projekt der Open-Government-Modellkommune. Entstanden ist es in Zusammenarbeit von Landkreis Saalekreis, Stadt Merseburg, Hochschule Merseburg und MITZ.

Open Government mit Open Source

Beim zweiten Workshop des Projekts Regionale Open Government Labore ging es vor allem um eine Frage: Wie lässt sich die Wirksamkeit der Projektarbeit messen? Denn die Labore sollen beweisen, dass eine gute Kooperation zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und die Regionalentwicklung besonders in ländlichen Räumen befördert.

Kollaborationsplattform mit Open Source-Technologie

Wegen der Corona-Pandemie fand der Workshop, wie auch der überwiegende Teil der Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den Laboren, digital statt. Für die Organisatoren des Projekts, das den Begriff "Offenheit" im Projektnamen trägt, war es selbstverständlich, für die Kollaborationsplattform ausschließlich offene Technologien (Open Source) zu nutzen. Über diese Plattform können die Laboren die interne Laborarbeit organisieren, strukturieren und mit anderen Laboren interagieren. Über ein Videokonferenzsystem kann unkompliziert Kontakt zu anderen Laboren aufgenommen werden. Außerdem funktioniert die Plattform als Projektinformationsseite und dokumentiert den Stand der Laborarbeit.

Funktionierende Bürgerbeteiligung und zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit auch in Pandemie-Zeiten

Wegen der Corona-Pandemie starteten die Labore mit großem Engagement und der Bereitschaft zur Improvisation in die Projektarbeit. Mit digitalen Tools ließ sich auch unter schwierigen Rahmenbedingungen eine Organisationsstruktur in den Laboren etablieren. Zwar hofft man auf bessere Rahmenbedingungen im kommenden Jahr, dennoch waren sich alle Beteiligten einig: Grundsätzlich muss Bürgerbeteiligung und die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und Akteurinnen auch in Zeiten einer Pandemie funktionieren. Digitale Lösungen wie eine Beteiligungs-App oder eine gut funktionierende Online-Kollaborationsplattform spielen dabei eine zentrale Rolle.

Regionale Open Government Labore

Die Regionalen Open Government Labore sind ein Projekt im Rahmen des BMI-Programms "Region gestalten", das sich für Projekte im Bereich Raumordnung und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt besonders in ländlichen Räume einsetzt.

Die 13 Labore sind: Bad Berleburg und weitere Bäder, Bad Belzig und Wiesenburg, Brandis (Region Partheland), Region Odenwald-Bergstraße, Bremen und Region, Marburg-Biedenkopf, Merzenich und Kerpen, Merseburg und Schkopau, das Labor Moers, Kleve, Geldern (Region Niederrhein), das Labor Essen, Lünen, Landkreis Wesel, Region Oberrhein, Region Rhein-Neckar sowie das Labor Würzburg (Stadt und Landkreis) mit der Gemeinde Gerbrunn. Jedes Labor besteht aus mindestens zwei Kommunalverwaltungen und Vertretern und Vertreterinnen der Zivilgesellschaft. Die Regionalen Open Government Labore sind nach einem Interessenbekundungsverfahren und nachfolgender Antragstellung ausgewählt worden. Projektpartner des BMI sind die drei Kommunalen Spitzenverbände.

Weitere Informationen zum Projekt unter https://open-government-kommunen.de

 


Quelle: BMI | Pressemitteilung v. 27.11.2020

 


Wollen Sie wissen, wie Digitalisierung vor Ort funktioniert und was in der Region passiert? Klicken Sie hier: www.regdigi-merseburg.de

 

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Open Government Labor fördert digitale Bürgerbeteiligung

Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch und hält Einzug in nahezu alle Lebensbereiche. Sie birgt die Chance unser Leben effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Doch wie kann die Region rund um Merseburg und der Saalekreis von der Digitalisierung profitieren? Das erarbeiten die Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen der Zivilgesellschaft im Open Government Labor (OGL). Dazu haben sich unter anderem vier Projektgruppen zu den Bereichen Arbeitswelt im Wandel, Digitale Gesundheits- und Pflegeversorgung, Digitalisierung in Freizeit und Kultur sowie digitale Verwaltung zusammengefunden. Mit dem Blick aus verschiedensten Lebens- und Arbeitsbereichen entstehen gemeinsam Konzepte für eine lebenswerte und digitale Region.

Darüber hinaus haben die Initiator*innen des OGL einen Digitalkompass für Merseburg entwickelt. Kernstück des Projekts sind thematische Online-Bürgerbefragungen. Seit Februar können alle Interessierten ihr Bild von der Stadt Merseburg zu den Themen Leben, Arbeiten und Wohnen zeichnen. Die Ergebnisse fließen ein in die Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes. So werden alle Bürger*innen aktiv an der Mitgestaltung Ihrer Stadt beteiligt und stoßen Veränderungen und Wünsche an.

Die Umfragen laufen noch bis zum 19.05.2021 und sind per Mausklick über https://www.regdigi-merseburg.de/de/umfragen.html erreichbar. Die Teilnahme ist anonym und dauert pro Umfrage höchstens 10 Minuten.


Hintergrund

Der ländliche Raum befindet sich im Strukturwandel. Neben zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen und einer sich wandelnden Arbeitswelt, müssen die Kommunen bis Ende 2022 zusätzlich das Onlinezugangsgesetz vollständig umsetzen. Gefördert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, reicht das Projekt „Open Government Labor“ (OGL) den Kommunen dabei die Hand und begleitet sie auf dem Weg hin zu ihrer eigenen digitalen Agenda. Das Projekt setzt vor allem auf aktive Bürgerbeteiligung. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft sollen Digitalisierungsprozesse transparenter gestaltet und entwickelt werden.

Das „Open Government Labor Merseburg/Schkopau/Saalekreis“ ist an das Regionale Digitalisierungszentrum in Merseburg angebunden. Beide steuert das Merseburger Innovations- und Technologiezentrum (mitz).

 


Ansprechpartner und Kontakt:

Kathrin Schaper-Thoma
Geschäftsführerin
Telefon: 03461 25 99 100 (Sekretariat)
E-Mail:

Open Government Labor: Es geht voran!

Am 8. Juli tagten die Akteure des Projektes „Open Government Labor“, das unter Federführung des Merseburger Innovations- und Technologiezentrums (mitz) umgesetzt wird. Während des Arbeitstreffens wurden erste Ideen zur Ausgestaltung des Projektes weiter konkretisiert und auf den Weg gebracht. Besondere Aufmerksamkeit liegt dabei auf dem Serviceportal des Saalekreises sowie dem Bürgerportal der Stadt Merseburg. Darüber hinaus soll die Kooperation mit der Hochschule Merseburg verstärkt werden. Im Fokus liegen studentische Projekte, die Mehrwert für das Realisieren des „Open Government Labors“ bringen. Weitere Partnerschaften sind ebenfalls geknüpft. Erste Kontakte zu Jens Olaf Platzek, Referent für Informationsfreiheit des Landes Sachsen-Anhalt, und dem Netzaktivisten Arne Semsrott gibt es bereits. Die Weichen für ein erfolgreiches Projekt sind also gestellt.

Online-Pioniere gehen mit gutem Beispiel voran

Digitale Erfolgsgeschichten aus der Region – unter diesem Motto stellen wir in unserer Serie „RegDigi – So geht’s“ regelmäßig Vorreiter der Digitalisierung vor.

Darauf aufbauend starten wir nun ein weiteres Format. Mit den Online-Pionieren kommen Vordenker*innen, Gestalter*innen, Unternehmer*innen, Kreativschaffende und Lokalpolitiker*innen, Gründer*innen und andere Menschen aus der Region in und um Merseburg zu Wort. In kurzen Video-Statements berichten sie leicht verständlich von ihren Projekten. Die Hemmschwelle vor dem digitalen Wandel bei ihren Mitbürger*innen zu senken, ist den Beteiligten dabei ein besonderes Anliegen. Denn während für sogenannte „digital natives“ Online-Verfahren und der Umgang mit digitalen Medien selbstverständlich ist, herrscht in der breiten Bevölkerung oft Skepsis vor dem digitalen Wandel. Die Hemmschwelle vor der Digitalisierung zu senken und sie als Chance für sich und die gesamte Region zu begreifen, dafür braucht es gute Beispiele.

Die Online-Pioniere machen Mut und zeigen: die Digitalisierung ist kein Hexenwerk.

In der ersten Folge kommen Kathrin Schaper-Thoma, Geschäftsführerin des Merseburger Innovations- und Technologiezentrums, und Grit Prüfer, Projektmitarbeiterin im Regionalen Digitalisierungszentrum, zu Wort.

  

 

In regelmäßigen Abständen erscheinen weitere Folgen mit spannenden Gesprächspartnern und Projekten auf unseren Social-Media-Kanälen Instagram und Facebook.

Vorbeischauen lohnt sich!