„RegDigi – So geht’s!“ - Folge 8: Der digitale Weg der Flächengemeinde Schkopau (Teil 1)

Das Projekt „Schkopau digital“ zeigt, wie es einer Gemeinde gelingen kann, eine Digitalstrategie zu entwickeln. Dabei hat die Flächengemeinde Schkopau vor allem zwei Dinge im Blick: mehr Lebensqualität der Bürger*innen dank digitaler kommunaler Services sowie eine nachhaltige Arbeitserleichterung innerhalb der Verwaltung. Schkopaus Bürgermeister Torsten Ringling weiß: „Digitalisierung bietet die Chance, Veränderungen anzustoßen und umzusetzen. Den ersten Schritt zu gehen, ist sicher nicht immer leicht. Wichtiger Rückhalt sind deshalb die Unterstützung und das Vertrauen der Bürger*innen.“

 

Teil 1: „Bürgerbeteiligung: der erste Schritt zur digitalen Strategie

Pandemie, Online-Zugangsgesetz (OZG) – auch Gemeindeverwaltungen sind heute gefordert, auf Digitalisierung zu setzen. Doch wie anfangen? Welchen Weg einschlagen? Diese Fragen stellte sich auch Schkopaus Bürgermeister Torsten Ringling im Frühsommer 2020. Antworten fand er mithilfe seiner Partner*innen vor Ort, vor allem aber beim Merseburger Innovations- und Technologiezentrums (MITZ), dessen gerade startendes „Open Government Labor Merseburg/Schkopau/Saalekreis“ er von Anfang an unterstützte. Im Sinne der Idee des Labors startete Torsten Ringling einen Dialogprozess zum Thema Digitalisierung. Zu drei Workshops lud er Verwaltungsmitarbeiter*innen sowie Gemeinde- und Ortschaftsrät*innen ein, um Ideen zu sammeln und zu diskutieren, wie Digitalisierung für die Flächengemeinde genutzt und umgesetzt werden kann. Im Fokus standen dabei sowohl eine bessere Lebensqualität der Bürger*innen in den zwölf Ortsteilen als auch verbesserte Verwaltungsabläufe mithilfe digitaler Lösungen. Seine Einladung stieß auf positive Resonanz. Im Ergebnis standen eine Vielzahl Anregungen und konkrete Ideen wie beispielsweise:

  • eine nutzerorientierte Erneuerung der Gemeinde-Homepage,
  • digitale Services wie eine Online-Terminvergabe,
  • Bürgerdialog zur Digitalisierung weiterer Lebensbereiche,
  • Einrichten von Hotspots in der Gemeinde (z. B. an ÖPNV-Haltestellen) oder
  • QR-Codes /Apps etc. für Informationen zu touristischen, kulturhistorischen Höhepunkten.

… Viel Input, den es nun zu prüfen galt.

 

Teil 2 lesen sie am 11.02.2021. Klicken sie rein.

 


Wollen auch Sie auf mehr Digitalisierung setzen? Dann sprechen Sie uns an. Im Regionalen Digitalisierungszentrum Merseburg [Saalekreis] finden Sie Unterstützung und Austausch.

Ansprechpartnerin:
Kathrin Schaper-Thoma - Telefon: 03461 25 99 100 - E-Mail: